Heidi Reckleben-Meyer DH

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Stolzenau 17.07.2019 Von Heidi Reckleben-Meyer

Kunst fürs Leben

Kommentar

25 Jahre sind vergangen, seit die Kunstschule Stolzenau ihre ersten Schritte unternahm. Werden Eltern wirklich Geld dafür bezahlen, dass die Kinder Bilder malen? Ob das was wird? – All die Fragen kommen einem wieder in den Sinn, wenn man an den Anfang der Kunstschule zurückdenkt.

Widerstände galt es an verschiedenen Stellen zu überwinden, viele Menschen mussten davon überzeugt werden, dass ein solches Angebot mit einer ausgebildeten Kunstpädagogin wie Lilia Gavrilenko, die ein besonderes Händchen für Kinder wie Jugendliche hat, keine Eintagsfliege sein würde.

Mittlerweile ist die Kunstschule aus Stolzenau nicht mehr wegzudenken. Generationen von Kindern konnten sich ausprobieren und tauchten in Projekte ein, bei denen Schulnoten und kognitive Fähigkeiten keine Rolle spielten. Manche Kinder besuchten ein oder zwei Kurse, andere gingen zehn Jahre lang zur Kunstschule.

Manche sind dort mit dem „Kunstvirus“ infiziert worden, haben Kunst studiert, arbeiten als Kunstpädagogen oder als Grafikdesigner. Sie alle werden hoffentlich bei der Jubiläumsfeier dabei sein, wenn viele gebastelte „Schmetterlinge“ derzeitiger Kunstschüler mit Wünschen für die Kunstschule zu sehen sein werden. Diese Schmetterlinge sind auch ein Sinnbild dafür, dass in dieser Kunstschule aus kleinen unscheinbaren Raupen bunte Schmetterlinge werden!

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Erstellt:
17. Juli 2019, 06:27 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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