„Eislandschaft“ lautet der Titel des Bildes von Lea Scholz (ASS, zweite von rechts), hier mit Kunstlehrerin Jutta von Rode-Diezelsky (ganz rechts), Kunstlehrer Bernhard Firley (MDG, vierter von links) und Dr. Bernd Bargemann (Zweiter von links). Sie alle freuen sich über die Kunstausstellung in den Gerichtsfluren. Fotos: Volkhausen

„Eislandschaft“ lautet der Titel des Bildes von Lea Scholz (ASS, zweite von rechts), hier mit Kunstlehrerin Jutta von Rode-Diezelsky (ganz rechts), Kunstlehrer Bernhard Firley (MDG, vierter von links) und Dr. Bernd Bargemann (Zweiter von links). Sie alle freuen sich über die Kunstausstellung in den Gerichtsfluren. Fotos: Volkhausen

Nienburg 09.03.2020 Von Die Harke

„Kunst im Gericht“ schmückt die ansonsten grauen Flure

150 Bilder von Schülerinnen und Schülern der Nienburger Gymnasien ASS und MDG im Amtsgericht ausgestellt

Im Gerichtszentrum Nienburg wurde jetzt die Ausstellung „Kunst im Gericht“ in Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) und dem Marion-Döhnhoff-Gymnasium (MDG) zusammengestellt und von Bernd Bargemann, Direktor des Amtsgerichts Nienburg, eröffnet.

Bargemann verkündete im Großen Sitzungssaal, dass „die Bilder der beiden Gymnasien Albert-Schweitzer-Schule und Marion-Dönhof-Gymnasium selbst Justizministerin Havliza aufgefallen seien, die sich sehr lobend äußerte. Und mit Lob geht sie im Allgemeinen sehr sparsam um.“

Ein schöneres Urteil hätten sich die zahlreichen jungen Künstler von ASS und MDG und die für die Ausstellung federführenden Kunstlehrer, Jutta von Rode-Diezelsky (ASS) und Bernhard Firley (MDG), kaum wünschen können. Mit großem Engagement und noch größerem Kunstsinn hatten die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht der Gymnasien rund 150 Exponate für die Ausstellung angefertigt, die nun die sonst grauen Flure des Amtsgerichts durch Fantasie und Farbe zum Leuchten bringen.

Von diesem Leuchten angelockt wurden bereits bei der Eröffnung der Vernissage zahllose Besucher, die in den Amtsfluren eine große Auswahl an Bildern in zahlreichen Stilrichtungen in Augenschein nehmen konnten. Farbenfrohe abstrakte Werke buhlten dabei mit gegenständlichen Darstellungen um Aufmerksamkeit; die Kunstwerke übten dabei eine große Wirkung auf die Betrachter aus.

Musikalisch begleitet wurde die Eröffnungsfeier im Gericht von jungen Musikerinnen und Musikern der ASS. Musiklehrerin Christina Hinzmann-Suckel sorgte mit der Bläsergruppe des Jahrgangs sechs mit den Stücken „Trumpet Hero“ (von Paul Lavender), „I get around“ (von den Beach Boys) und „Jus‘ plain Blues“ (von Michael Sweeney) für assoziative Begleittöne zur Ausstellung.

Die interessierte Öffentlichkeit hat in den nächsten Monaten weiter Gelegenheit, sich in den Fluren des Nienburger Amtsgerichts, Berliner Ring 98, von dem künstlerischen Talent der Gymnasiasten zu überzeugen.

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Erstellt:
9. März 2020, 15:17 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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