Dr. Heike Matthias-Ripke eröffnete die Ausstellung „Kunst in der Polizei“. Neben ihr: Jochen de Groot von der Künstlervereinigung. Polizeimuseum

Dr. Heike Matthias-Ripke eröffnete die Ausstellung „Kunst in der Polizei“. Neben ihr: Jochen de Groot von der Künstlervereinigung. Polizeimuseum

Nienburg 23.11.2016 Von Die Harke

„Kunst in der Polizei“ im Museum

Ausstellung von Beamten, Angestellten und Pensionierten ist noch bis zum 10. Januar zu sehen

Im [DATENBANK=668]Polizeimuseum Niedersachsen[/DATENBANK] in Nienburgs Innenstadt sind schon viele wechselnde Ausstellungen zu sehen gewesen. Am Montag wurde mit einer Vernissage die Ausstellung „Kunst in der Polizei“ eröffnet. „Kunst in der Polizei“ ist ein Zusammenschluss von Beamtinnen und Beamten, Angestellten und Pensionierten der niedersächsischen Polizei. Die Gruppe von rund 30 Künstlerinnen und Künstlern hat ein Repertoire von experimenteller Malerei, Fotografie bis zu Collagen, Installationen und Skulpturen.

Dr. Heike Matthias-Ripke, stellvertretende Abteilungsleiterin für Studium und Lehre an der Polizeiakademie Niedersachsen, eröffnete die 58. Ausstellung der Künstlergruppe und begrüßte interessierte Gäste. Die Ausstellung sei schon bei der Expo in Hannover und im Bundesinnenministerium zu sehen gewesen, aber genauso auch regional in öffentlichen und Firmengebäuden, erläuterte Dr. Matthias-Ripke. Sie äußerte sich erfreut, dass die Kollegen die Öffentlichkeit an den in ihrer Freizeit geschaffenen Kunstwerken teilhaben lassen. „Der Besucher kann sehen, dass nicht nur schlimme, sondern auch schöne Erlebnisse in den Bildern verarbeitet werden“, so Dr. Matthias-Ripke. Die Verbindung zum Polizeialltag sei auf jeden Fall gegeben: Auch dort sei Phantasie gefragt.

Der Initiator von „Kunst in der Polizei“, Jochen de Groot, dankte Dr. Dirk Götting und Barbara Riegger vom Polizeimuseum für die guten Vorbereitungen. „Vielleicht gibt es aus dem Bereich der Polizeiakademie auch Nachwuchskünstler“, hofft de Groot. Die Mitglieder von „Kunst in der Polizei“ seien zwischen 50 und 60 Jahre alt. 2017 könne die Künstlergemeinschaft mit der 60. Ausstellung das 25-jährige Jubiläum feiern, freute sich de Groot. Sie hätten in dieser Zeit bewiesen, dass Polizei und Kunst zusammenpassen würden. Auch wenn die Kunst eine Ventilfunktion für Erlebtes aus dem Beruf sei, würde der Polizeiberuf nicht in allen Werken direkt eingebracht werden – dies sei sehr individuell, so de Groot.

Zehn anwesende Künstler standen für Fragen zur Verfügung, nachdem die Gäste einen Rundgang durch die Ausstellung gemacht hatten.

Zu sehen ist die Ausstellung „Kunst in der Polizei“ für die Öffentlichkeit bis zum 10. Januar 2017 zu den Öffnungszeiten des Polizeimuseums.

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Erstellt:
23. November 2016, 21:00 Uhr
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