Anlässlich seiner Ausstellung stiftet der Oldenburger Künstler Gennady Karabinskiy sein Bild „Etüde Nr. 94“ für eine Kunstlotterie. Lüers-Grulke

Anlässlich seiner Ausstellung stiftet der Oldenburger Künstler Gennady Karabinskiy sein Bild „Etüde Nr. 94“ für eine Kunstlotterie. Lüers-Grulke

Nienburg 13.09.2019 Von Die Harke

Kunstlotterie ist angelaufen

Gennady Karabinskiy stiftet Bild zugunsten der „Kleinen Strolche“

Im März und April 2020 zeigt die Stadt Nienburg in den Theaterfoyers die Ausstellung „Zwölf Urenkel – Malerei und Grafik von Gennady Karabinskiy, Oldenburg“. Die beeindruckende Ausstellung wird am Sonntag, 1. März 2020, um 16 Uhr mit einer Einführung von Eckard Klages, Autor und Leiter der Galerie im Heimatmuseum, Wiefelstede, eröffnet. In diesem Zusammenhang macht Theaterleiter Jörg Meyer auf eine besondere Aktion aufmerksam: „In der Vorschau auf seine Bilderausstellung im Nienburger Theater stiftet der Oldenburger Künstler Gennady Karabinskiy eine seiner ausdrucksstarken Arbeiten für einen örtlichen guten Zweck. Der Erlös aus dem Losverkauf soll dem Kinderheim ‚Kleine Strolche‘ in Bücken übergeben werden.“

Ein Los kostet zwei Euro. Die Lose sind ab sofort erhältlich in der Theaterkasse Nienburg sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Der Wert des zu verlosenden Bildes beträgt 180 Euro. Die Bekanntgabe des Gewinners oder der Gewinnerin erfolgt im Rahmen der Vernissage am 1. März 2020 im Nienburger Theater.

Der Künstler Gennady Karabinskiy erklärt: „‚Der Mensch ist das, was mich interessiert!‘ – sagte Amedeo Modigliani, und ich wiederhole das ganz bewusst ihm folgend. Ich bin ein Maler, der jeden Tag von morgens bis abends malt, mit Öl- und Temperafarben, mit Acrylfarben und mit Tusche, mit Ölkreide und in Lithografie, mit Spachtel und Pinsel, Finger und Feder.

Im Postimpressionismus fühle ich mich dem jüdischen poetischen Symbolismus besonders zugehörig. Es ist mir wichtig, die Tradition der jüdischen Kultur des Denkens und des Bildes, die jüdische Vorstellung von Ästhetik und Harmonie und den Humanismus des Judentums in meinen Werken zu bewahren, zu übertragen und fortzusetzen. Kunst bedeutet Wissen, Können, Meisterschaft …. Der Künstler mutet dem Betrachter einiges zu: Kunst ist, wie man sagt, ‚nicht zur Verlängerung des schönen Feierabends‘ da.“

Die Ausstellung in den Theaterfoyers ist zu sehen vom 1. März bis zum 28. April 2020 während der Spielzeiten im Theater sowie nach besonderer Vereinbarung unter Telefon (0 50 21)8 73 93.

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Erstellt:
13. September 2019, 17:18 Uhr
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