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Rubrik: Kurzmeldungen

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Kermanschah

Ruhani sagt raschen Wiederaufbau der Erdbebengebiete zu

Irans Präsident Hassan Ruhani hat den Menschen in der Kermanschah-Provinz einen schnellen Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben zugesagt. «Heute stehen alle Iraner hinter Kermanschah, und wir werden alles tun, damit die Menschen hier diese Tragödie schneller vergessen können», sagte er nach seiner Ankunft im Katastrophengebiet. Laut jüngsten offiziellen Angaben kamen nach dem Erdstoß der Stärke 7,3 in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak 432 Menschen ums Leben. Außerdem wurden fast 7900 Verletzte gezählt.

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Bereits abgegebene Kommentare:
  • Mil Busanno
    Mil Busanno am 14.11.2017 um 19:12 UhrDas Problem in diesen Ländern ist, dass viele Hausbauer sich nicht sonderlich um Vorschriften kümmern. Offiziell baut man ein Haus mit Keller, EG und 1-2 Obergeschossen, baut dann aber später einfach drauf und hat am Ende 5-7 Stockwerke. Oder auch mehr. Alles natürlich unter strengster Aufsicht der Behörden und unter Verwendung guter Baumaterialien, verbaut von spezialisierten und geprüften Handwerkern... Bei einem stärkeren Erdbeben brechen diese Bauten dann wie Kartenhäuser in sich zusammen. Die eigentlichen Bauten sind einfach nicht stark genug, um die zusätzliche Last zu tragen. Und billiger Beton bzw. miserabel zusammengeklebte Ziegel tragen nicht besonders gut. Nicht ohne Grund sieht man in diesen Ländern nach Erdbeben überall Gebäude, welche regelrecht zu Staub zerfallen sind. Und unter diesen sind die Rettungschancen fast nicht existent, da die kleinen Bruchstücke und die Tonnen von Staub und Beton jede Ritze füllen. Dadurch bilden sich kaum Hohlräume und so kommt keine Luft mehr rein.