Die "Tüdelband".

Die "Tüdelband".

26.10.2014

Kuschelig norddeutsch

Hamburger Gruppe „Tüdelband“ spielt am 1. November in Haßbergens Alter Kapelle

Haßbergen. Wenn die Band „Tüdelband“ am Start ist, wird es kuschelig norddeutsch. Das Flair Hamburgs bringt die Band am Samstag, 1. November, um 20 Uhr in die Alte Kapelle Haßbergen. Mit ihren raffinierten Pop-Kleinoden sorgen die vier Hamburger immer wieder für unvergessliche Abende. Die außergewöhnliche Band füllt mit ihren Texten „op Platt“ die kulturelle Lücke zwischen schnödem Girlie-Pop und altbackener Mundart. Quirlig, mit viel Charme und trotz des großen medialen Interesses so unprätentiös, dass man sich die Truppe am liebsten bei einem Gläschen Grog neben seinen Kamin stellen würde – Abend für Abend. Die Hamburger „Tüdelband“ hat sich im Spätsommer 2009 gegründet. „Nach nur einer Woche mit gemeinsamen Proben wurden bereits die ersten kleineren Auftritte bestritten“, erinnert sich der Schlagzeuger Malte. Von da an war klar, dass diese Band zukünftig viele Konzerte spielen würde.

Die „Tüdelband“ bringt auf erfrischend sympathische Art und Weise den Spaß am Live-Spiel und authentische Popmusik mit der plattdeutschen Sprache zusammen. Alles fing damit an, dass Sängerin Mire Buthmann einen ihrer hochdeutschen Songtexte ins Plattdeutsche übertragen hat und sie Spaß daran fand, sich wieder mit der Sprache ihrer Großeltern zu beschäftigen, die sie als Kind zwar gehört und verstanden, nicht aber selbst gesprochen hatte. Seitdem wird in der Tüdelband platt getextet und gelern.

Mire Buthmann ist der Nähe von Bad Segeberg aufgewachsen und singt deshalb auf Holsteiner Platt. Der Tüdelband gefällt es, dass ihr Publikum so durchmischt ist: Oma und Enkel zusammen auf einem Konzert. Das gibt es schließlich auch nicht so oft. 2011 spielte die Tüdelband ihre erste zusammenhängende Tour und in nur einem Jahr über 80 Konzerte, vorwiegend in Norddeutschland. Es folgten Auftritte in Funk und Fernsehen, Konzerte in Berlin, in Amsterdam und dem Hamburger Hafengeburtstag. 2012 wurde das Debut-Album „Nieland“ veröffentlicht mit einem Gastspiel von Lars-Luis Linek beim Schietwedder-Blues. Immer wieder wechselte die Tüdelband ihre Auftrittsorte: Von der großen Festivalbühne ging es am nächsten Tag in einen kleinen Fischladen, vom Dorfkrug in den Spielzeugladen und vom Kutter direkt zum Club-Konzert.

Manche Melodien der Sängerin Mire Buthmann werden unterstützt von akustischen Instrumenten, andere eher rockig begleitet durch Schlagzeug (Malte Müller), Bass (Malte Zill) und E-Gitarre (Tim Schicker). Im Oktober 2014 ist das Album „Sommerkinner“ veröffentlicht, aus dem die Musiker etliche Lieder präsentieren werden. DH

Karten sind noch im Vorverkauf bei der Volksbank (Telefon 0 50 24/ 15 25) und Sparkasse Haßbergen (Telefon 0 50 24/ 12 69) sowie im Internet unter der Adresse www.hassbergen.de erhältlich.

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Erstellt:
26. Oktober 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 18sec

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