Die Operngala der TfN-Philharmonie widmet sich in diesem Jahr Frankreich. Neben französischen Opern sind auch Chansons zu hören. Clemens Heidrich

Die Operngala der TfN-Philharmonie widmet sich in diesem Jahr Frankreich. Neben französischen Opern sind auch Chansons zu hören. Clemens Heidrich

Nienburg 20.09.2019 Von Die Harke

„La vie en rose“

Französische Operngala am 23. Oktober im Nienburger Theater

Nachdem sich die letzte Operngala im Nienburger Theater ganz den Meisterwerken der italienischen Oper gewidmet hat, entführt das Programm „La vie en rose“ dieses Mal nach Frankreich: Am Mittwoch, 23. Oktober, um 20 Uhr werden Titel von Bizet, Piaf, Brel und Offenbach unter der musikalischen Leitung von Achim Falkenhausen vorgetragen. Dazu schreiben die Veranstalter: Georges Bizets „Carmen“ zählt heute zu den meistgespielten Opern aller Zeiten, obgleich die kompromisslosen Lebensideale der Titelheldin von Liebe und Freiheit bei der Uraufführung für einen gehörigen Skandal sorgten. Wer kennt nicht den mitreißenden „Can Can“ aus Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ oder die zauberhafte „Barcarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“. Diese Stücke dürfen natürlich an so einem Abend ebenso wenig fehlen wie Nummern aus seiner „Prinzessin von Trapezunt “, die in der vergangenen Spielzeit zweimal in Nienburg zu erleben war.

Jakob „Jacques“ Offenbach, deutsch-französischer Komponist und Cellist, gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters. Der „Vater der Operette“ machte in Paris, der Stadt der Musik, eine große Karriere. Dort entstanden aus seiner Feder eine große Vielzahl von Operetten und einige Opern. Rossini nannte ihn den „Mozart des Champs-Elysees“. Zum 200. Geburtstag Offenbachs erweisen die Spielpläne in ganz Europa dem Komponisten allerorten ihre Ehre.

Und was wäre Frankreich schließlich ohne seine Chansons. Mit berühmten Titeln von Jacques Brel oder Edith Piaf lassen die Sänger mit dem Philharmonischen Orchester französische Lebensfreude und zarte Melancholie lebendig werden.

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Erstellt:
20. September 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 56sec

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