Die Mitglieder des Arbeitskreises „Bahnlärm“: Gerhard Evert, Marcus Veil, Helma Helms und Ralf Gilster (von links) auf der Bahnbrücke an der Straße „Auf dem Bauernlande“ im Holtorfer Bereich. Arbeitskreis

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Bahnlärm“: Gerhard Evert, Marcus Veil, Helma Helms und Ralf Gilster (von links) auf der Bahnbrücke an der Straße „Auf dem Bauernlande“ im Holtorfer Bereich. Arbeitskreis

Landkreis 06.03.2017 Von Die Harke

„Lärmschutz reicht bei Weitem nicht aus“

Arbeitskreis „Bahnlärm“ machte sich vor Ort ein Bild von bisherigen Schutzmaßnahmen

Bei der ersten Sitzung legte der Arbeitskreis „Bahnlärm“ in Nienburg, Holtorf und umliegenden Ortschaften seine ersten Ziele und die weitere Vorgehensweise zur Reduzierung des Bahnlärms fest. Jetzt wurde als erste Maßnahme eine Ortsbegehung an der Bahnstrecke rund um die betroffenen Ortschaften durchgeführt. Ziel war es, die Bahnstrecken und vorhandenen Lärmschutzmaßnahmen persönlich in Augenschein zu nehmen sowie genaue Punkte für einen Forderungskatalog festzulegen. Schließung der Lärmschutzwand-Lücken, beidseitiger Lärmschutz, Erhöhung der Lärmschutzwände, ausweichgleise außerhalb der Wohngebiete (erheblicher Lärm der Radbremsen). „Die Nienburger Stadtverwaltung und die Samtgemeinde Heemsen unterstützen uns sehr. Es wurden uns entsprechende Karten mit den eingezeichneten Lärmschutzwänden zur Verfügung gestellt“, berichtet [DATENBANK=476]Marcus Veil[/DATENBANK] (CDU) vom Ortsrat Holtorf. „Die CDU- und SPD-Ortsratsfraktionen wollen hier intensiv zusammenarbeiten um möglichst viel zu erreichen“, stellen der Fraktionsvorsitzenden der Holtorfer SPD, [DATENBANK=3199]Ralf Gilster[/DATENBANK] und Veil, ergänzend fest.

Die Mitglieder des Arbeitskreises erkannten vor Ort, dass der vorhandene Lärmschutz bei weitem nicht ausreichend und zu großen Teilen uneffektiv sei. Die Lärmschutzwände wurden nicht lückenlos aufgestellt und seien teilweise viel zu niedrig, teilen der Arbeitskreis weiter mit. Die Züge überragten die Wände teilweise mehr als um einen Meter.

So konnten auch schon erste Forderungen formuliert werden, heißt es in einer Pressemitteilung: Die weiteren Erkenntnisse aus der Ortsbegehung werden zurzeit noch ausgewertet und sollen im Anschluss die Grundlage für die weiteren Gespräche mit Politik, Verwaltung und Bahn darstellen. „Wir freuen uns besonders, dass der heimische Bundestagsabgeordnete [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] (CDU) die Nienburger und Heemser unterstützt, indem er versucht, den Kontakt zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und der Bahn herzustellen, und das Projekt begleitet“, schreibt Veil abschließend.

„Die Lärmschutzwände enden ohne erkennbaren Grund, sind einseitig aufgestellt, und der Zug ist höher als die Lärmschutzwände“, kritisiert der Arbeitskreis. Arbeitskreis

„Die Lärmschutzwände enden ohne erkennbaren Grund, sind einseitig aufgestellt, und der Zug ist höher als die Lärmschutzwände“, kritisiert der Arbeitskreis. Arbeitskreis

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Erstellt:
6. März 2017, 21:00 Uhr
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