Sven Kühtz (Leiter des Jugendmigrationsdienstes), Valerie Grigat (Pädagogische Fachkraft QUINN) und Sebastian Meyer (Projektleiter QUINN) freuen sich über die Fortsetzung von QUINN.

Sven Kühtz (Leiter des Jugendmigrationsdienstes), Valerie Grigat (Pädagogische Fachkraft QUINN) und Sebastian Meyer (Projektleiter QUINN) freuen sich über die Fortsetzung von QUINN.

Nienburg 07.12.2020 Von Die Harke

Land fördert weiter städtisches Integrationsprojekt „QUINN 2.0“

An geschaffene Strukturen anknüpfen / 300.000 Euro für zwei weitere Jahre

Die Freude bei allen Beteiligten ist groß: Das ursprünglich zum Jahresende auslaufende Projekt „QUINN – Qualifikation und Integration Netzwerk Nienburg“ wird weitergeführt.

Nachdem sich der Rat der Stadt Nienburg bereits Ende September für eine Fortsetzung ausgesprochen hatte, ist nun auch der Förderantrag für das Anschlussprojekt „QUINN 2.0“ vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems positiv beschieden worden. Mit insgesamt 300.000 Euro wird das Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Nienburg und dem Jugendmigrationsdienst des CJD Nienburg für die nächsten zwei Jahre aus dem niedersächsischen Integrationsfonds gefördert.

„Wir sind sehr glücklich, mit QUINN 2.0 an die bereits geschaffenen Strukturen anknüpfen zu können, um die städtische Integrationsarbeit weiterzuentwickeln“, sagt Sebastian Meyer, Sozialplaner der Stadt Nienburg und Projektleiter von QUINN. Das Projekt hat das Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in den Beruf oder im Alltag zu unterstützen und ihnen eine nachhaltige Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Das Patenschafts-Netzwerk von QUINN, in dem die jungen Geflüchteten von Ehrenamtlichen begleitet und unterstützt werden, kann nun fortgeführt und weiter ausgebaut werden. „Es hat sich gezeigt, dass der persönliche Austausch und die individuelle, bedarfsorientierte Förderung innerhalb der Patenschaften unheimlich bereichernd und gewinnbringend ist – sowohl für die Jugendlichen als auch für die Patinnen und Paten“, so Meyer. Zukünftig sollen auch über die Zusammenarbeit mit der Nienburger Freiwilligenagentur weitere Ehrenamtliche für die Patenschaften gewonnen werden.

Die offenen QUINN-Angebote aus den Bereichen Bildung, Sprachförderung, Kunst und Kultur, welche von Honorarkräften im wöchentlichen Rhythmus angeboten werden, sollen als wichtige Säule des Projektes ebenfalls erhalten bleiben.

„Trotz des Lockdowns im Frühjahr und der pandemiebedingten Einschränkungen haben wir in 2020 insgesamt über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unseren Angeboten verzeichnen können“, weiß Valerie Grigat, pädagogische Fachkraft bei QUINN, zu berichten. „Wenn im kommenden Jahr die sozialen Kontakte hoffentlich wieder unkomplizierter möglich sein werden, versprechen wir uns einen weiteren Zuwachs an Teilnehmenden.“

Ergänzt werden soll das Angebot von QUINN zukünftig durch eine „mobile Küche“, welche in Kooperation mit dem Verein Unser Nordertor (UNo) entstehen soll. „Wir hoffen, durch das Projekt der mobilen Küche den Wirkungskreis von QUINN zu erweitern und möglichst viele Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammen zu bringen“, berichtet SEbastian Meyer. Darüber hinaus ist eine engere Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und interessierten Firmen und Betrieben im Landkreis vorgesehen, um insbesondere den großen Herausforderungen im Bereich der Arbeitsmarktintegration gerecht werden zu können.

Weitere Informationen zum Projekt „QUINN 2.0“ gibt es bei Sebastian Meyer (Projektleitung/Stadt Nienburg), Telefon (0 50 21) 87-429, E-Mail: s.meyer@nienburg.de oder im Internet unter www.quinn.nienburg.de.

Zum Artikel

Erstellt:
7. Dezember 2020, 18:13 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Themen

Orte


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.