Sabine Stein und Border Collie „Don“ mit dem Pokal. Stein

Sabine Stein und Border Collie „Don“ mit dem Pokal. Stein

Wolfsburg 06.06.2018 Von Die Harke

Landestitel für Sabine Stein

Agility: Die Heemserin gewinnt mit ihrem Border Collie „Don“ für den HSC Weser-Dogs

Sabine Stein aus Heemsen hat im Agility mit ihrem Border Collie „Don“ den Titel als Landesmeisterin erreicht. Das Duo setzte sich in der Größenklasse Large durch. Dieses war nicht nur für die Hundesportlerin eine großartige Leistung, sondern auch der erste große Titel für ihren Verein. Sie gehört dem HSC Weser-Dogs mit Sitz in Dörverden an, der erst in diesem Jahr gegründet wurde. Die Arbeitsgemeinschaft des HSV Velstove und die Hundefreunde Wolfsburg veranstalten die Landesverbandssiegerprüfung im Agility des DVG Niedersachsen in einem Stadtteil der Volkswagen-Stadt. Als Leistungsrichter war Marcel Schlühr vom Landesverband Ravensberg-Lippe im Einsatz.

Agility ist eine Sportart, die aus England kam und allen Hunden offen steht, erklärt Stein. „Sie besteht darin, den Hund die verschiedensten Hindernisse in ständig wechselnder Reihenfolge überwinden zu lassen, um so seine Führigkeit und seine Geschicklichkeit, aber auch Schnelligkeit zu erproben. Es handelt sich um ein erzieherisches sportliches Spiel. Es hat viel Ähnlichkeit mit einem Reit- und Springturnier im Pferdesport.“

Hier sei das oberste Gebot, die Disziplin und die Harmonie zwischen Hundeführer und Hund herzustellen. „Zu den Geräten eines Parcours‘ gehört in der Grundausstattung folgendes: Laufsteg, Wippe, Schrägwand, Slalom, fester Tunnel, Stofftunnel, der Reifen, ein Weitsprung“, schreibt Stein.

Eine Vielfalt an Geräten, die der Hund zunächst kennen lernen muss, bevor er sie sicher erarbeiten kann. Der Parcours setzt sich aus den Hindernissen zusammen, die ihm je nach Aufstellung und dem Verlauf der Strecke seine Eigentümlichkeit geben, ihn mehr oder weniger kompakter oder schneller oder langsamer machen. „Der Verlauf der Strecke ist am Wettkampftag ganz der Phantasie des Richters überlassen, der als einzige Vorgabe aus dem Reglement zwei Richtungswechsel zu berücksichtigen hat“, erklärt die Heemserin.

Die Strecke darf je nach Prüfungsstufe zwischen 100 bis 220 Meter lang sein, und alle Geräte müssen auf einem Feld einer Mindestgröße von 20 mal 40 Meter aufgebaut sein. Stein: „Das ist der Gesamtüberblick eines Wettkampfparcous‘, aber mit unseren jungen Hunden arbeiten wir zuerst nur jene Geräte, an denen keine hohe Sprungkraft verlangt wird, damit sich das Skelett unseres Hundes gut und störfrei entfalten kann.“

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Erstellt:
6. Juni 2018, 21:00 Uhr
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