Die Asendorfer Landfrauen im Bezirk 7, hier im Bauerngarten Hoyerhagen. Landfrauen

Die Asendorfer Landfrauen im Bezirk 7, hier im Bauerngarten Hoyerhagen. Landfrauen

Hoya 26.09.2017 Von Die Harke

Landfrauen waren auf großer Tour

Etwa 160 Frauen erkundeten die Dörfer im Bereich des Landfrauenvereins Hoya

Die verschiedenen Ortschaften im Bereich des [DATENBANK=2896]Landfrauenvereins Hoya[/DATENBANK] kennenzulernen, Institutionen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen, Einblicke in die kulturellen Einrichtungen und das Dorfleben des jeweils anderen Ortes zu erhalten und natürlich die Begegnungen und der Austausch der Frauen haben die im Zweijahresrhythmus stattfindende Veranstaltung „Bezirke besuchen Bezirke“ über Jahre geprägt. Und jetzt nahmen rund 160 Frauen wieder die Gelegenheit wahr, die Dörfer im Bereich des Landfrauenvereins Hoya zu erkunden. Die Landfrauen aus der Grafenstadt Hoya zog es in diesem Jahr in den Flecken Bruchhausen-Vilsen. Der Koppelsee und der Wasserspielplatz fanden genauso viel Interesse wie das Schloss und der Kurpark. Annegret Immor erzählte den Gästen aus Hoya Wissenswertes über den Ort Berxen, während Linda Grafe am Süstedter Kriegerdenkmal über die Entstehung und Bedeutung dieses idyllischen Ortes berichtete. Hier fanden insbesondere die 40 Holzkreuze der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen Interesse. Abschließend viel Spaß fanden die Landfrauen beim Kostümverleih Precht in Süstedt. Mit einer solchen Auswahl an Kostümen hatte keiner gerechnet.

„Sturmfest und erdverwachsen“, so heißt es im „Lied der Niedersachsen“, das 40 Landfrauen aus Asendorf und dem Bezirk 7 am geografischen Mittelpunkt in Hoyerhagen anstimmten. Und ihre Sturmfestigkeit bewiesen die Landfrauen bei ihrem Rundkurs durch den Bezirk 7, denn das Sturmtief „Sebastian“ hatte der geplanten Fahrradtour einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber dadurch ließen sich die Landfrauen nicht beeindrucken und fuhren im Autokorso durch die Gemeinden. Das Jugendlandheim Wöpse, die Domäne Memsen, die Hoyerhäger Mühle sowie der geografische Mittelpunkt Niedersachsens standen auf dem Programm. Der Nachmittag klang gemütlich bei einer Weinprobe im Weinkontor Kraft in Gehlbergen aus.

Nicht mit Wein, sondern mit einer Bierverkostung ließen sich die Landfrauen aus Bücken im Bezirk 6 überraschen. Cord Heidhoff in Oerdinghausen betreibt nicht nur ein Heuhotel, sondern hat sich seit geraumer Zeit auch der Bierbraukunst verschrieben. Bevor die Landfrauen aber von dem köstlichen Nass probieren durften, ließen sie sich auf dem Milchviehbetrieb Drunagel auf dem Voßberg die Funktionsweise eines Melkroboters erklären.

Nicht nur beim Radfahren durch den Bezirk 9 zeigten sich die Warper, Schwarmer und Martfelder Frauen sportlich, sondern auch beim anschließenden Boulen auf dem erst kürzlich eingeweihten Boule-Platz in Martfeld. Auf der Galerie der Fehsenfeldschen Mühle erhielten die Landfrauen einen Einblick in das Müllerhandwerk, gleichzeitig konnten sie aber auch den Blick über die Dächer Martfelds genießen. Nach einer Betriebsführung in der Bäckerei Orlamünde wurde gleich der dort frisch gebackene Butterkuchen verkostet.

Über die Entstehungsgeschichte der Gemeinde Hilgermissen sowie der eingemeindeten Dörfer informierte Henry Zabel die Eystruper Landfrauen bei ihrem Besuch im Bezirk 8. Zuvor bekamen die Radlerinnen einen Einblick in den Metallbaubetrieb Stegemann in Ubbendorf. Dort konnten auch Arbeiten von Silke Wrede begutachtet werden, die sich dem Metalldesign verschrieben hat. Anke Kohlmeyer öffnete ihren Garten für die Besucherinnen und im Gartenbaubetrieb Wicke-Hass in Eitzendorf erfuhren die Landfrauen viel über die Direktvermarktung von heimischem Gemüse. Kurze Pausen am Alveser See und am Dorfplatz Eitzendorf rundeten die Tour ab.

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Erstellt:
26. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 34sec

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