„Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist nicht aufzuhalten“ betont der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann.  Beermann

„Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist nicht aufzuhalten“ betont der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann. Beermann

Berlin 28.01.2017 Von Die Harke

Landwirt und Verbraucher im Blick

MdB Maik Beermann hat an Positionspapier zum Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ mitgewirkt

[DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK], CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda, verfasste in den letzten Monaten gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft ein Papier zum Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“. Beermann gibt darin ein klares Bekenntnis zur Landwirtschaft in Deutschland ab. Der erste Aufschlag des Positionspapieres steht unter der Überschrift „Smart Farming – Potenziale digitaler Agrarwirtschaft zwischen Feld und Stall“. „Die Landwirtschaft ist für die CDU/CSU eine Zukunftsbranche. Der Beruf des Landwirts wird immer anspruchsvoller. Aus Bauern werden Smart Farmer. Dies unterstreicht unter anderem die Internationale Grüne Woche mit ihrer Präsentation von Melk-Computern, digitalen Landmaschinen oder Düngedrohnen.

Mit Hilfe der Digitalisierung kann es gelingen, die Ressourceneffizienz zu verbessern und gleichzeitig die Flächenproduktivität weiter nachhaltig zu steigern. Eine Win-Win-Situation für die Umwelt und die Landwirte. Dafür müssen wir jetzt die Rahmenbedingungen schaffen, die es der Landwirtschaft ermöglichen, auch in den nächsten Jahren wettbewerbsfähig, wirtschaftlich stark und gleichzeitig gesellschaftlich akzeptiert zu bleiben. So muss die Digitalisierung deshalb auch in der Ausbildung eine größere Rolle spielen als bisher“, macht Beermann deutlich.

Im vorliegenden Papier wird einerseits beschrieben, wie Digitaltechnologien - bislang weitgehend abseits der öffentlichen Wahrnehmung - in der Landwirtschaft schon heute zum Einsatz kommen, zum Beispiel zur Erhöhung der Ressourceneffizienz, zur Verbesserung des Herdenmanagement und damit der Tiergesundheit oder zur Verbesserung der Flächenproduktivität, andererseits wird dargelegt, welche weiteren Voraussetzungen - wie etwa rechtliche Rahmenbedinungen für den Betrieb von Drohnen; weitere Erforschung digitaler Technologien; Breitband- und 5G-Ausbau - vorliegen müssen, damit Digitalisierung in der Landwirtschaft auch weiter zum Erfolg beitragen kann.

Beermann und seine Kollegen schlagen Handlungsoptionen in den folgenden Punkten vor:

  • Nachhaltige, ressourcen- und umweltschonende Nahrungsmittelherstellung sichern
  • Vertrauen zwischen Konsumenten und Produzenten stärken
  • Geeignete rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Technologien schaffen und den Schutz für betriebsinterne Daten sicherstellen
  • Die Erforschung von digitalen Technologien fördern und stärker in Aus- und Weiterbildung integrieren
  • Bestehende Initiativen zur Digitalisierung fördern

„Wichtig ist“, führt Beermann aus, „dass wir die Digitalisierung begreifbar machen. Immer mehr Verbraucher wollen wissen, unter welchen Bedingungen ihre Lebensmittel produziert werden.“ Dem heimischen Bundestagsabgeordneten liegen besonders die Chancen der Digitalisierung im Bereich der Landwirtschaft am Herzen. Mit dem Ziel, Deutschland als digitales Wachstumsland Nr. 1 in Europa zu etablieren, müssen auch die Rahmenbedingungen für eine weitere Digitalisierung der Landwirtschaft geschaffen werden.

„Die Landwirte sind selbstständige Unternehmer. Die Hoheit über die digitalen Daten muss in der Hand der Bauern bleiben.“

Beim schnell voranschreitenden Fortschritt muss der Blick jedoch auch immer auf den Datenschutz gerichtet bleiben. „Die Landwirte sind selbstständige Unternehmer. Die Hoheit über die digitalen Daten muss in der Hand der Bauern bleiben. Diese Regelung hat auch bei der Auftragsvergabe an Dritte, wie zum Beispiel Lohnunternehmen, zu gelten. Nur so wird die Akzeptanz der Digitalisierung unter den Landwirten weiter zunehmen“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete, „die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist nicht mehr aufzuhalten.“

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Erstellt:
28. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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