20.10.2013

Landwirtschaft bekommt ein Gesicht

Das Landvolk Mittelweser startet Kampagne für den Berufsstand

Nienburg. Das Landvolk Mittelweser hat seine Kampagne „Wir geben der Landwirtschaft ein Gesicht“ jetzt offiziell gestartet. Christoph Klomburg aus Barrien posierte dafür mitten im Putenstall für die Kamera. Bernd Henke aus Holtrup hockte sich in sein Triticale-Feld, und Lars und Kersten Nordbruch aus Stuhr-Moordeich gingen auf Tuchfühlung mit ihren Kühen. Mit markigen und witzigen Sprüchen versehen, wurden aus den Bildern große Banner, die das Landvolk Mittelweser nun im gesamten Verbandsgebiet aufgehängt hat. „Kraftprotz: Jürgen, Landwirt aus Warmsen, macht sich stark für seine Rinder“, lautet beispielsweise der Slogan, der das Banner von Jürgen Oldenburg ziert. Zwischen Harpstedt und Uchte, zwischen Thedinghausen und Rehburg-Loccum präsentieren sich die 300 Großplakate an Hauswänden und eigens dafür aufgestellten Strohballen oder Anhängern.

„Wir wollen den Verbrauchern damit nahe bringen, wer die Produzenten ihrer Lebensmittel sind“, erläutern Tobias Göckeritz und Dr. Hans-Christian Hanisch, die beiden Vorsitzenden des Landvolk Mittelweser, den Sinn der Kampagne. Die Landwirte zeigen sich, ihre Familie und ihre tagtägliche Arbeit dort, wo sie zuhause sind. „Denn Landwirtschaft auf dem Land ist nicht anonym, sondern hat ein Gesicht. Und das geben ihr allein die Bauern“, betonen Göckeritz und Hanisch unisono.

Authentisch und nicht inszeniert sind deshalb die Aufnahmen, die Verbrauchern ein realistisches und zudem sympathisches Bild der Landwirtschaft von heute vermitteln sollen.

Das beweist Strahlkraft auch über die Grenzen des Kreisverbandes hinaus: So prangt das Banner, das Jannes Böse aus Bramstedt im Kuhstall zeigt, mittlerweile auch vor dem Haus des Landvolk Niedersachsen in Hannover.

Zudem haben sich inzwischen auch andere Landvolk-Kreisverbände der Aktion angeschlossen. DH

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Erstellt:
20. Oktober 2013, 00:00 Uhr
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