Bremen 19.09.2019 Von Die Harke

Langendamm verpasst Aufstieg in 2. Liga um einen Punkt

Skat-Regionalliga: Drittplatzierte hadern mit dem „Skatgott“, nachdem sie in der bisherigen Saison immer ganz vorne dabei waren

Selten verlief ein Spieltag so spannend, wie der Saisonabschluss der Skat-Regionalliga in Bremen: Die „Langendammer Buben“, die seit dem ersten Spieltag der Saison ihren Anspruch auf den Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse im Deutschen Skatverband mit drei zweiten und einem ersten Ranglistenplatz deutlich machten, hatten am letzten Spieltag ihre direkte Konkurrenz der „Elbe-Asse“ aus Hamburg nicht mehr unter Kontrolle, gegen die Gegner aus Bremen fehlten ihnen die guten Karten. Carsten Teschner, Helmut Bialek, Lars Müller, Frank Nauenburg und Detlef Hannig hatten Mühe, in der Gruppe gegen „Plan B Bremerhaven“, „18-20 Hammersbeck Bremen“ und „Hansa Hamburg III“ Fuß zu fassen. Die 2:1 Wertungspunkte aus der ersten Serie reichten noch nicht, es hätte noch ein – nur noch ein – Wertungspunkt gefehlt, um wenigstens auf Platz zwei die nächste Spielklasse zu erreichen.

Die Konkurrenz aus Bremen (18-20 Hammersbeck) sicherte sich in Serie 1 wichtige 3:0 Punkte und sollte das noch in den beiden folgenden Runden wiederholen. Den „Langendammer Buben“ blieb nur übrig, den anderen Mannschaften beim Gewinnen zuzusehen. Kein weiterer Wertungspunkt war mehr herauszuspielen, für insgesamt 10172 Spielpunkte gab es nur 2:7 Wertungspunkte, das reichte am Ende zwar für Platz drei, die Aufstiegsplätze waren jedoch von Bremen und den „Elbe Assen“ aus Hamburg belegt. Nebenbei bemerkt – in allen acht Regionalligen haben nur zweiMannschaften mehr Spielpunkte als die Langendammer.

Carsten Teschner brachte es nach dem Desaster auf den Punkt: „Ich fühle mich wie die Bayern nach dem Finale 1999 oder wie die Schalker 2001 und kann es immer noch nicht fassen. In den ersten 13 Serien sechsmal Erster, siebenmal Zweiter und zum Schluss zweimal Vierter mit Null Punkten. Skatgott – was haben wir verbrochen? 61800 Spielpunkte reichten bisher immer!“

Die „Elbe Asse“ spielten in einer Gruppe gegen Harten Lena Lemwerder, die Bremer Skatmusikanten und „Karo-As Nienburg“. Für die Nienburger Wilhelm Helms, Gertrud Kottner, Armin Fröhlich und Manfred Naujoks begann der Tag ziemlich turbulent, weil Naujoks sich auf der Hinfahrt arg verspätet hatte und erst in der zweiten Hälfte der ersten Serie an seinem Tisch ins Spielgeschehen konnte. Die erste Runde ging für die Nienburger ohne Punkte zu Ende, die „Elbe Asse“ holten sich in der Titeljagd zwei wichtige Wertungspunkte. Damit gelang es den Nienburgern mit einem Endstand von 10799 Spiel- und 4:5 Wertungspunkten, sich um einen Tabellenplatz auf den sechsten Rang zu verbessern.

Die „Elbe Asse“ spielten sich mit 12191 Spiel- und 7:2 Wertungspunkten an die Tabellenspitze und wurde damit Regionalliga-Meister der Staffel III vor „18-20 Hammersbeck“ und den „Langendammer Buben“, die zwar noch eine Bronze-Medaille bekamen, aber insgesamt ziemlich enttäuscht waren, dass am Ende dieser eine Wertungspunkt gefehlt hat. Durch die besseren Spielpunkte hätte Langendamm dann vor den Bremern auf dem zweiten Platz gestanden.

Regionalliga

  • 1. Elbe Asse Hamburg 62955 35:10
  • 2. 18-20 Hammersbeck Bremen 57052 33:12
  • 3. Langendammer Buben 61804 32:13
  • 4. Bremer Skatmusikanten 57804 29:16
  • 5. Harten Lena Lemwerder 55944 25:20
  • 6. Karo-As Nienburg 56361 24:21
  • 7. SC Plan B Bremerhaven 56058 23:22
  • 8. SV Lur Up im SV Lurup 56139 22:23
  • 9. Die weißen Tauben Bad Zwischenahn 55014 21:24
  • 10. Hansa Hamburg III 54373 20:25
  • 11. Die Glücksritter Oyten II 52392 20:25
  • 12. SG Stern Bremen 55315 18:27
  • 13. Waterkant Bremerhaven 5825 16:29
  • 14. Harten Lena Lütau 51603 16:29
  • 15. Pico Bello Winsen 49733 13:32
  • 16. Moorbuben Victorbur 48148 13:32

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Erstellt:
19. September 2019, 17:18 Uhr
Lesedauer:
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