Die arabische Übersetzung des nebenstehenden Textes. CJD

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Nienburg 22.12.2018 Von Die Harke

Leben, Freiheit, Sicherheit

CJD-Projekt „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Informationsabend zum Tag der Menschenrechte

Das Netzwerk, zu dem sich vielfältige Organisationen des Landkreises Nienburg zusammengeschlossen haben, hatte zu einem Informationsabend ins Naturfreundehaus eingeladen.

Der 70. Tag der Menschenrechte, von der US-amerikanischen Menschenrechtsaktivistin Eleanor Roosevelt mit initiiert und am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten verabschiedet, wurde für diese Informationsveranstaltung zum Anlass genommen. Das Christliche Jugenddorf Nienburg (CJD) berichtet im Rahmen des Projekts „Willkommen in Nienburg“ über die Zusammenkunft wie folgt:

Werner Behrens, DGB-Kreisvorsitzender, eröffnete die Veranstaltung. Es folgte die Jubiläumsrede von Thomas Gatter, Vorsitzender des Arbeitskreises Gedenken der Stadt Nienburg, zur Entstehung und aktuellen Situation der Menschenrechte. Danach erhielten die einzelnen Gruppen die Gelegenheit, sich mittels kurzer Video-Redebeiträge und Filmsequenzen vorzustellen und von ihrer Arbeit zu berichten.

Die Begegnungscafes St. Martin, Nienburg, St. Clemens, Marklohe, der Flüchtlingsinitiative „Liebenau hilft“ und die Flüchtlings Hilfe Holtorf, die sich seit mehr als einem Jahr für gemeinsame Aktivitäten zusammengeschlossen haben (Informationsabende zum Verbraucherschutz, zwei Feierabendgespräche mit Politikern, multinationales Sommerfest, Puppenspiele usw.) stellten an diesem Tag den Artikel 3 der Menschenrechte vor: das Recht auf Leben und Freiheit. Jeder und Jede hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

„Die voranschreitende Zerstörung von Lebensbedingungen, der Hass und die Gewalt fallen nicht vom Himmel. Sie sind das Ergebnis einer globalen Politik, die bewusst ökonomische Interessen über die Interessen der Menschen stellt. Die dabei in Kauf genommene Ausgrenzung von großen Teilen der Weltbevölkerung zwingt Menschen zur Flucht und heizt die Gewalt an. Die soziale Ungleichheit hat dramatisch zugenommen als Folge eines ungebremsten Freihandels zu Lasten der Armen, einer die Umwelt zerstörenden Wirtschaftspolitik, durch Rüstungsexporte in Krisengebiete und an diktatorische Regime…

Doch in Krisen zeigt sich auch Solidarität: Getragen von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ist es Millionen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gelungen, ein authentisches Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen.“

Diesem Verständnis folgen die Ehrenamtlichen aus den Begegnungscafes und Flüchtlingsinitiativen, die sich seit nun über drei Jahren für die Integration Geflüchteter eingebringen. Leben, Freiheit und Sicherheit, dies suchen auch die bei uns lebenden Migrantinnen für sich und ihre Familien. Ein Leben – insbesondere für ihre Kinder – das nicht mehr durch Krieg, Verfolgung und Hunger geprägt ist, sondern eine Zukunft in Frieden und Sicherheit ermöglicht, so die Gruppe.

Ergreifend war an diesem Abend, dass die Familie Ahmed/Hamou aus Aleppo dabei war, die mit viel Engagement seitens der Flüchtlingsinitiative „Liebenau hilft“ und dank großer ehrenamtlicher und politischer Unterstützung erst vor kurzem hier in Deutschland wieder zusammenfinden konnte. Der Artikel 3 der Menschenrechte findet hier absolut seine Anwendung: das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Der Tag der Menschenrechte stand im Mittelpunkt der Zusammenkunft, die jetzt im Naturfreundehaus stattfand. CJD

Der Tag der Menschenrechte stand im Mittelpunkt der Zusammenkunft, die jetzt im Naturfreundehaus stattfand. CJD

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Erstellt:
22. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 27sec

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