Der Estorfer Kirchenvorstand ist im Gespräch mit Superintendent Martin Lechler und Pastor Oliver Friedrich: (von links) Henning Karow, Hilde Runge, Uwe Hollmann, Maren Menze und Felix Wesemeier. Foto: Kirchenkreis

Der Estorfer Kirchenvorstand ist im Gespräch mit Superintendent Martin Lechler und Pastor Oliver Friedrich: (von links) Henning Karow, Hilde Runge, Uwe Hollmann, Maren Menze und Felix Wesemeier. Foto: Kirchenkreis

Estorf 19.06.2020 Von Die Harke

Lebendiges kirchliches Leben

Visitation von Superintendent Lechler in der Kirchengemeinde Estorf

Zum dritten Mal in seiner Amtszeit besuchte Superintendent Martin Lechler die Kirchengemeinde Estorf. Trotz der Corona-Krise, in welcher ja Ansammlungen vieler Menschen nicht möglich sind, und die Landeskirche es freistellte, Visitationen zu verschieben, entschlossen sich alle Beteiligten zur jetzigen Durchführung – zumal der Kirchenvorstand zusammen mit Pastor Oliver Friedrich bereits den erforderlichen Gemeindebericht geschrieben hatte.

In diesem legt das Leitungsgremium der Gemeinde Rechenschaft über die geleistete Arbeit ab und formuliert Ziele für die zukünftige Weiterarbeit. In vielen Einzelgesprächen, kleineren Gesprächsrunden in erforderlichem Abstand und Telefonaten, wie auch durch den Gemeindebericht konnte sich der Superintendent ein umfassendes Bild von der Gemeindearbeit machen. „Vieles zeugt von der Lebendigkeit des kirchlichen Lebens in ihren Dörfern Estorf, Leeseringen und Nienburger Bruch“, sagt Martin Lechler.

In seiner Ansprache während des Visitationsgottesdienstes führte er als Beispiele die Zahl sehr engagierter Ehrenamtlicher in der Gemeinde an, die, nach Beratung durch das Pfarramt, ganz selbstständig Kreise und Gruppen leiten sowie die Highlights im dörflichen Leben, das Gemeindefest und die Lange Nacht der Kirchen, die Wertschätzung der kirchlichen Arbeit durch die Vertreter des öffentlichen Lebens. Trotz der Kontaktbeschränkungen und des Versammlungsverbotes in dieser Zeit der Krise, in der auch fast drei Monate keine Gottesdienste gefeiert werden konnten, war und ist die Botschaft Gottes präsent, nicht zuletzt durch die sehr beliebten „Predigten an der Wäscheleine“, die Pastor Oliver Friedrich bis heute allwöchentlich anbietet.

Für die Zukunft haben Kirchenvorstand und Pastor viele gute und kreative Ideen, die in die Tat umgesetzt werden sollen. Lechler hofft: „Mit Gottes Hilfe werden wir auch diese Krise meistern, um eines Tages wieder unbeschränkt die Gemeinschaft Jesu Christi leben und seine frohmachende Botschaft weitersagen können.“ Einen Ausblick gab er schon: eine kleine Singgruppe soll gegründet werden, in der besonders die mittlere Generation, gern auch ohne Erfahrung und Vorkenntnisse im Singen, einstimmig moderne Kirchenlieder einüben und dann auch vortragen möchte.

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Erstellt:
19. Juni 2020, 16:08 Uhr
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