28.10.2012

Lebensbegleitung bis zuletzt

Hospizverein bietet neuen Kurs an / Am 10. November Kennenlerntag

Nienburg (DH). Abschied nehmen – das ist schwer. Besonders, wenn es der Abschied von einem lieben Menschen oder gar vom eigenen Leben ist. Diesen Gedanken schieben viele oft weit von sich. Einem sterbenden Menschen zur Seite zu stehen, das trauen viele sich nicht zu. Dabei gehören Abschied und Tod zu jedem Leben. Es kann entlastend sein, den Umgang damit bewusst zu gestalten und den Wert auch dieser letzten Lebensphase zu begreifen. Loslassen üben und sich auf die eigene Endlichkeit einlassen, kann von Hemmungen und Ängsten befreien. Gespräche mit anderen Menschen, Bilder und Gedanken können dabei hilfreich sein, so Ursula Derichs vom Dasein Hospiz Nienburg.

Der Hospizverein bereitet Menschen darum darauf vor, andere in dieser wichtigen letzten Phase des Lebens zu begleiten. Am Sonnabend, dem 10. November, von 10 bis 17 Uhr bieten Petra Labode, ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin, und Ursula Derichs, Koordinatorin bei Dasein-Hospiz, einen Kennenlerntag an zum Einblick in die Hospizarbeit und in den Vorbereitungskurs für Begleiter.

Interessierte haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich unverbindlich auf ihre Fragen zum Umgang mit Sterben und Tod und zur Hospizarbeit einzulassen. Dabei können sie für sich klären, ob sich für sie eine weitere Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Lebensbegleitung bis zuletzt lohnt.

Der Kennenlerntag findet im Gemeindehaus St. Martin, Neue Straße 25/Ecke Heilige-Geist-Straße in Nienburg statt. Der Kostenbeitrag ist zehn Euro. Anmeldungen werden im Hospizbüro, Stettiner Straße 2b, Telefon 05021-889369 oder 0160-90314289, bis zum bis zum 7. November entgegen genommen.

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Erstellt:
28. Oktober 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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