Lehm, Sand und eifrige Kinderhände Neues Kita-Außengelände in Langendamm: dritter Aktionstag Langendamm (sam). Die Rahmenbedingungen waren perfekt: Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Wochenende Eltern, Kinder, Erzieherinnen und weitere ehrenamtliche Helfer zum dritten Arbeitseinsatz an der Kindertagesstätte „Johannisbär“. Deren Außengelände wird nach den Ideen der „Holunderschule“ naturnah umgestaltet. Angeschoben hatte der Förderverein der Kita das Projekt Anfang des vergangenen Jahres. Bisher, erzählt dessen Vorsitzender, Thomas Baumann, habe das Außengelände einen „trostlosen“ Eindruck gemacht. Das soll sich ändern: „Das umgestaltete Gelände soll die Kinder zum Spielen anregen“, erklärt er. Bereits errichtet wurden ein Baumstammmikado und Balancierpfade. Weiterhin sehen die Pläne, die der Förderverein  gemeinsam mit Eltern und Landschaftsarchitekt Klaus Wappler erarbeitet hat, ein Hügelgelände, einen Wasserspielplatz, Natursteinmauern und eine Fachwerknatursteinhütte vor. An diesem wurde am Samstag fleißig gearbeitet. Da waren vor allem die Großen gefragt, die die Wände mit Lehm verputzten. Wie der sich anfühlt, das fand Madita Fehse heraus, die die dunkle Pampe neugierig in den Händen knetete. Zuvor hatte das Mädchen, das selbst die Kita „Johannisbär“ besucht, mit einem kleinen Spaten eifrig daran gearbeitet, einen Sandberg abzutragen. Im Team arbeiteten unterdessen Moritz Strutz, Nele Bauer und Lukas Baumann: Zwei transportierten  in Mini-Schubkarren Steine, die von dem Dritten im Bunde mit einem Hammer zerteilt wurden, um von einigen Müttern  an den Wegesrand gesetzt zu werden. Dass die von allen an diesem Tag ehrenamtlich geleistete Arbeit so wertvoll sei, betonten  Thomas Baumann und Kita-Leiterin Sabine Brockmann. Nicht nur Eltern packten kräftig mit an, auch Mitarbeiter einer Markloher Baufirma halfen, ohne sich dafür entlohnen zu lassen. Eine Langendammer Firma hatte überdies Baumaschinen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Für das leibliche Wohl aller sorgten ebenfalls Mütter und Väter. Ihnen allen danken Baumann und Brockmann.  Diese hoffen, für Frühjahr 2011 den letzten Arbeitseinsatz ansetzen zu können. Aber: „Das ist abhängig von Spenden.“ Insgesamt rund 25 000 Euro verschlingt das Projekt. Ein Antrag auf Übernahme der Summe läuft derzeit bei der Niedersächsischen Bingostiftung, erzählt Baumann. Noch gebraucht werden Sachspenden wie Mutterboden und alte Holzfenster mit einem Format von 120 mal 90 Zentimetern.  Kontaktaufnahme sowie Informationen zu dem Projekt  gibt es unter www.kita-langendamm.de und www.foerderverein-johannisbaer.enet.de im Internet.

Lehm, Sand und eifrige Kinderhände Neues Kita-Außengelände in Langendamm: dritter Aktionstag Langendamm (sam). Die Rahmenbedingungen waren perfekt: Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Wochenende Eltern, Kinder, Erzieherinnen und weitere ehrenamtliche Helfer zum dritten Arbeitseinsatz an der Kindertagesstätte „Johannisbär“. Deren Außengelände wird nach den Ideen der „Holunderschule“ naturnah umgestaltet. Angeschoben hatte der Förderverein der Kita das Projekt Anfang des vergangenen Jahres. Bisher, erzählt dessen Vorsitzender, Thomas Baumann, habe das Außengelände einen „trostlosen“ Eindruck gemacht. Das soll sich ändern: „Das umgestaltete Gelände soll die Kinder zum Spielen anregen“, erklärt er. Bereits errichtet wurden ein Baumstammmikado und Balancierpfade. Weiterhin sehen die Pläne, die der Förderverein gemeinsam mit Eltern und Landschaftsarchitekt Klaus Wappler erarbeitet hat, ein Hügelgelände, einen Wasserspielplatz, Natursteinmauern und eine Fachwerknatursteinhütte vor. An diesem wurde am Samstag fleißig gearbeitet. Da waren vor allem die Großen gefragt, die die Wände mit Lehm verputzten. Wie der sich anfühlt, das fand Madita Fehse heraus, die die dunkle Pampe neugierig in den Händen knetete. Zuvor hatte das Mädchen, das selbst die Kita „Johannisbär“ besucht, mit einem kleinen Spaten eifrig daran gearbeitet, einen Sandberg abzutragen. Im Team arbeiteten unterdessen Moritz Strutz, Nele Bauer und Lukas Baumann: Zwei transportierten in Mini-Schubkarren Steine, die von dem Dritten im Bunde mit einem Hammer zerteilt wurden, um von einigen Müttern an den Wegesrand gesetzt zu werden. Dass die von allen an diesem Tag ehrenamtlich geleistete Arbeit so wertvoll sei, betonten Thomas Baumann und Kita-Leiterin Sabine Brockmann. Nicht nur Eltern packten kräftig mit an, auch Mitarbeiter einer Markloher Baufirma halfen, ohne sich dafür entlohnen zu lassen. Eine Langendammer Firma hatte überdies Baumaschinen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Für das leibliche Wohl aller sorgten ebenfalls Mütter und Väter. Ihnen allen danken Baumann und Brockmann. Diese hoffen, für Frühjahr 2011 den letzten Arbeitseinsatz ansetzen zu können. Aber: „Das ist abhängig von Spenden.“ Insgesamt rund 25 000 Euro verschlingt das Projekt. Ein Antrag auf Übernahme der Summe läuft derzeit bei der Niedersächsischen Bingostiftung, erzählt Baumann. Noch gebraucht werden Sachspenden wie Mutterboden und alte Holzfenster mit einem Format von 120 mal 90 Zentimetern. Kontaktaufnahme sowie Informationen zu dem Projekt gibt es unter www.kita-langendamm.de und www.foerderverein-johannisbaer.enet.de im Internet.

27.04.2010

Lehm, Sand und eifrige Kinderhände

Neues Kita-Außengelände in Langendamm: dritter Aktionstag

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Erstellt:
27. April 2010, 00:00 Uhr
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