Letzte Möglichkeit für „arrangierte Liebe“

Letzte Möglichkeit für „arrangierte Liebe“

Tatauierwerkzeuge aus Polynesien. In der Pubertät zeigten die damit geschaffenen Muster auf der Haut bei Mädchen und Jungen deren heiratsfähiges Alter an. Harry Haase, Universität Göttingen

Die Sonderausstellung „Arrangierte Liebe“ im [DATENBANK=1633]Museum Nienburg[/DATENBANK] neigt sich dem Ende zu. Am Sonntag, 5. März, besteht für interessierte Besucher die letzte Gelegenheit, die Sonderausstellung zu sehen. Verschiedene Kulturen und unterschiedliche Strategien, Liebe zu suchen und zu finden, werden vorgestellt. Von der arrangierten Ehe in Indien über Liebeszauber bis zu den afrikanischen Tuareg spannt sich der vielfältige Bogen. Die Objekte stammen überwiegend aus der Ethnologischen Sammlung in Göttingen und waren noch nie in Nienburg zu sehen.

Highlights der Ausstellung sind eine Brauthaube aus Polynesien, Hochzeitsgewänder der Tuareg oder auch Körperschminke, die von Alexander von Humboldt mitgebracht wurde.

Zum Ausstellungsende bietet das Museum am Sonntag um 15 Uhr eine öffentliche Führung an. Die Führung dauert eine Stunde, die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro zuzüglich einen Euro ermäßigter Museumseintritt pro Person (Mitglieder des Museumsvereins zahlen keinen Eintritt). Eine Anmeldung ist nicht nötig.