Letzte Verträge unterzeichnen

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Mit MdB Maik Beermann (links) tauschten sich die Vertreter von Gewerbeverein, BeST und Kommunalpolitik zum Fernwärme-Projekt aus. Gewerbeverein Steyerberg

Um sich über den aktuellen Stand des Steyerberger Fernwärme-Projektes zu informieren, kamen auf Einladung des Gewerbe- und Verkehrsvereins jüngst Vertreter des Gewerbevereins, des Vorstandes der verantwortlichen Genossenschaft „[DATENBANK=4397]Bürgerenergie Steyerberg“ (BeST)[/DATENBANK] und der kommunalpolitischen Gremien zusammen. „Dies ist ein weiterer Schritt des Gewerbevereins, um den Vorstand der Genossenschaft zu unterstützen“, betonte der Vorsitzende Wolfgang Zander. „Der Gewerbeverein möchte das Projekt aktiv mit Aufklärung über die Vorteile der Fernwärme und weiterer Werbung von Kunden unterstützen. Dazu nutzen wir unsere Kontakte zu den Menschen in Steyerberg“, ergänzte Ralf Nordmann. Der BeSTVorstand plant am 28. April um 19 Uhr eine Vollversammlung aller Mitglieder in der Sporthalle Steyerberg und lädt zusätzlich alle Bürger aus Steyerberg ein, sich über das Fernwärmeprojekt und den jetzigen Stand zu informieren – auch, um den aktuell kursierenden Gerüchten, das Projekt sei gescheitert, vorzubeugen. „Jeder aus der Gemeinde, der über das Thema spricht, sollte kommen, damit er Gerüchten begegnen kann“, wünscht sich nicht nur Aufsichtsratsvorsitzender Heinz-Jürgen Weber.

Insgesamt wertet der Gewerbeverein die jüngste Veranstaltung als ein deutliches Signal an den BeST-Vorstand, „dass alle Anwesenden und auch viele Steyerberger Bürger hinter dem Projekt stehen und es mit allen Kräften zum Erfolg geführt werden sollte“.

Es ging bei dem Treffen auch darum, Möglichkeiten der aktiven Hilfe für das Millionen-Projekt auszuloten. Deshalb hatte der Gewerbeverein auch die Bundestagsabgeordneten [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK] (CDU) und [DATENBANK=195]Katja Keul[/DATENBANK] (Grüne) eingeladen; Letztere hatte keine Zeit. „Das Fernwärmeprojekt ist für Steyerberg und auch weit über die Kreisgrenzen hinaus ein bedeutendes Projekt, genauso wie die vorbildliche Handlungsweise als Klimakommune, deshalb will ich helfen, wo ich kann“, erklärte Beermann.

Der Sprecher des Vorstandes der BeST, Rudi Piehl, erläuterte bisherige Ergebnisse und noch offene Fragen. Dabei ging es auch um die Klärung einiger rechtlicher Fragen der Haftung; hier unterstützt seit Kurzem Ratsherr Gerd Linderkamp die Genossenschaft. „Ziel des Vorstandes ist es nun, Klarheit zu schaffen und im zweiten Quartal die letzten zwei Verträge zu unterzeichnen, um dann das Projekt und die Bauphase zu starten“, heißt es von den Verantwortlichen abschließend.