Geld für die Feuerwehr – immer eine sinnvolle Investition. Foto: Pavel - stock.adobe.com

Geld für die Feuerwehr – immer eine sinnvolle Investition. Foto: Pavel - stock.adobe.com

Landkreis 17.05.2021 Von Holger Lachnit

Lieb und teuer

Meinung des Tages

Die Feuerwehren sind Landkreis Nienburg und Kommunen lieb – aber auch teuer. Als Beispiele seien nur der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Marklohe für mehr als 20 Millionen Euro genannt. Oder auch der Neubau des Langendammer Feuerwehrhauses für rund 4 Millionen Euro.

Doch viel besser kann man Geld nicht investieren als in die Sicherheit der Bevölkerung. Je besser die heimischen Feuerwehren ausgestattet, desto effektiver können sie arbeiten und desto motivierter sind ihre Mitglieder.

Und motivierte Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sind wichtig. Schließlich gibt es im Landkreis ausschließlich Freiwillige Feuerwehren. Deren Mitglieder sind ehrenamtlich tätig, rücken aus bei Bränden, Unfällen und Stürmen – für ein Dankeschön und ein Schulterklopfen. Nicht gegen Bezahlung, sondern aus Idealismus. Weil sie sie sich dafür entschieden haben, im Notfall für ihre Mitmenschen da zu sein.

Doch wie überall im Ehrenamt, gibt es auch bei den Feuerwehren Probleme. Weil es nicht genug aktive Kameraden gab, mussten in der Vergangenheit Feuerwehren zusammengelegt werden. Und so manches Ortskommando ist nur noch deshalb im Amt, weil es ganz genau weiß, dass es keine Nachfolger für die anspruchsvollen Führungsposten gibt.

Von daher ist jede Investition in die Feuerwehr zwar zuallererst eine Investition in die Sicherheit der Bevölkerung – aber eben auch ein Zeichen der Wertschätzung.

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Erstellt:
17. Mai 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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