Wie sich später herausstellte, war der 19-jährige Radfahrer nicht in die "Große Aue" gefallen. DLRG

Wie sich später herausstellte, war der 19-jährige Radfahrer nicht in die "Große Aue" gefallen. DLRG

Liebenau 09.11.2018 Von Kristina Senning

Liebenau: Vermisster Radfahrer bedrohte Bewohner

Suchaktion mit DLRG und Polizeihubschrauber / Zeuge vermutete Sturz in die Aue

Erneut wurde der Polizei im Landkreis Nienburg ein Vermisster gemeldet: Ein Fußgänger hatte diesen am Donnerstagabend, 8. November, gegen 19.15 Uhr von einem Fahrrad stürzen sehen und alarmierte direkt die Rettungsleitstelle. Als er zum Unfallort am Ufer der "Großen Aue" zurückkehrte, war der Fahrradfahrer bereits verschwunden, das Rad lag aber noch da. Weil der Fahrradfahrer stark alkoholisiert gewirkt habe, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass er in die "Große Aue" gestürzt sei.

Die Rettungswagenbesatzung alarmierte deshalb neben der Polizei die Feuerwehr als auch die DLRG. Ein Polizeihubschrauber aus Hannover unterstützte die Absuche im Uferbereich. Noch während der Suche erhielt die Polizei den Hinweis auf einen 19-jährigen Randalierer in Liebenau, der zudem ältere Bewohner bedroht haben soll. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem 19-Jährigen um den gesuchten Fahrradfahrer.

Die Polizeibeamten nahmen ihn zum Schutz der bedrohten Personen in Gewahrsam. In der Nacht klagte er plötzlich über Schmerzen und wurde ins Nienburger Krankenhaus eingeliefert. Dort erklärte der junge Mann, dass er am Abend zuvor an der "Großen Aue" mit seinem Fahrrad gestürzt sei und das Rad dort liegen gelassen habe.

An der Suche, die um 22.30 Uhr eingestellt worden war, hatten sich neben zwei Funkstreifenwagenbesatzungen, dem Polizeihubschrauber auch der DLRG-Bezirk Nienburg sowie die Feuerwehren aus Liebenau und Binnen beteiligt. Vom Rettungsdienst waren zwei Rettungswagen sowie der Notarzt vor Ort.

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Erstellt:
9. November 2018, 10:12 Uhr
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ca. 1min 43sec

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