Slawomir Saranok tritt am Samstag in der Reihe „Klassik am Klavier“ in der „Romantik Bad Rehburg“ auf. Saranok

Slawomir Saranok tritt am Samstag in der Reihe „Klassik am Klavier“ in der „Romantik Bad Rehburg“ auf. Saranok

Bad Rehburg 14.01.2018 Von Die Harke

Lieder ohne Worte am Klavier

Slawomir Saranok spielt Beethoven

Auch im neuen Jahr setzt die Reihe „Weltklassik am Klavier!“ ihre Klavierkonzerte in der Wandelhalle der [DATENBANK=4275]Romantik Bad Rehburg[/DATENBANK] fort. Mit preisgekrönten Pianisten und Pianistinnen und Programmen, die die Seele beflügeln, erwartet die Gäste am dritten Samstag im Monat um 17 Uhr ein klassisches Konzert der Extraklasse.

Zum Jahresauftakt gastiert am Samstag, 20. Januar, um 17 Uhr der renommierte Pianist Slawomir Saranok. Mit seinem Programm „Lieder ohne Worte und die Sturmsonate!“ zeigt Saranok den kontrastreichen, klangvollen Facettenreichtum ausgewählter Werke von Beethoven und Mendelssohn auf. Slawomir Saranok lässt sich nicht in eine musikalische Schublade einordnen: Er ist Solist, Kammermusiker und Komponist: „Dies sind die drei Säulen, auf denen mein musikalisches Leben basiert“, sagt er. Seine Musikkarriere begann in Weißrussland, wo er mit acht Jahren sein erstes Konzert gab und Werke von Bach, Mozart und Kabalewsky vortrug. Anschließend wurde er in die berühmte Zentralmusikschule für hochbegabte Kinder in Minsk aufgenommen.

Seit seinen Wettbewerbserfolgen führten Tourneen und Konzertverpflichtungen Slawomir Saranok nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Rumänien, Weißrussland, Russland, Ukraine sowie mehrmals nach China. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals, so u.a.: Minsk Musik-Festival, Frühlings-Festival Petersburg, Gulaniy Musik Festival in China.

Kann der tiefsinnige Beethoven eine elegante, virtuose Musik schreiben? Ja! Und kann der Schöpfer von der italienischen Symphonie und dem Sommernachtstraum eine tiefsinnige Musik schreiben? Die Antwort ist wiederum: Ja! Das Programm des Pianisten Saranok stellt das glänzend unter Beweis. Die leichten, brillanten Rondos op.51 von Beethoven scheinen gar nicht vom seriösen, kompromisslosen, gar grimmigen Komponisten zu stammen. Desto größer ist der Kontrast zur „Sturm“-Sonate.

In der zweiten Hälfte des Konzerts kann der Zuhörer eine wahre Wandlung im Schaffen Mendelssohns erleben: Von gesangvollen und auch ernsten Liedern über das glanzvolle Rondo Capriccioso op.14, bis hin zur dramatischen Etüde op.104.

Eintritt: 20 Euro, Studenten: 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren frei. Reservierungen: telefonisch unter (0211) 936 5090 oder per E-Mail an info@weltklassik.de.

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Erstellt:
14. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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