Landkreis/Bonn 08.08.2019 Von Die Harke

Lilje/Bialek in den Geldrängen

Skat: Platz 74. bei der Deutschen Tandemmeisterschaft in Bonn / Vier hiesige Teams starten

Der Geldpreis für Andreas Lilje und Helmut Bialek hat bei der Deutschen Tandemmeisterschaft im Skat den größten Erfolg für die hiesigen Starter dargestellt. Die 14. Auflage des Wettbewerbs fand in Bonn statt und lockte 287 Tandems – also Zweierteams – an, die sich über eine Vorrunde auf Verbandsgruppen-Ebene und die Zwischenrunde auf Landesebene für diesen Bundesentscheid qualifiziert hatten. Darunter waren vier Duos aus dem Landkreis Nienburg: Gertrud Kottner und Helmut Dankenbring, Karl-Ulrich Wendenburg und Manfred Naujoks, Günter Schierholz und Heinz-Günter Rosmaiti sowie Andreas Lilje (alle „Karo-As Nienburg“) mit dem von den „Langendammer Buben“ ausgeborgten Helmut Bialek traten an.

Wie es sich für eine Deutsche Skatmeisterschaft gehört, wurde vom Vorjahressieger der Wettkampfeid gesprochen, danach sang Eva Engel die Nationalhymne, die von der Mehrzahl der Anwesenden eifrig mitgesungen wurde. Gespielt wurden sechs Serien à 48 Partien. Die ersten beiden Serien waren vor Veranstaltungsbeginn gesetzt worden, ab der dritten Runde wurden die Tandems nach Punkten sortiert an den Tischen platziert.

Kottner/Dankenbring und Wendenburg/Naujoks hatten von Anfang an keinen guten Kartenlauf, sodass sich schnell abzeichnen sollte, dass eine vordere Platzierung nicht mehr erreicht werden konnte.

Die 14. Auflage des Wettbewerbs fand in Bonn statt und lockte 287 Tandems an

Beste Ausgangslage dagegen für Lilje/Bialek und Rosmaiti/Schierholz, die sich das ganze Turnier über in der vorderen Hälfte halten konnten. Lilje/Bialek schlossen den ersten Tag auf Platz 133 ab, Rosmaiti/Schierholz waren nach der vierten Serie sogar auf Platz 100. Am Sonntag waren noch zwei Runden zu spielen. Lilje/Bialek langten noch einmal ordentlich zu und holten mehr als 4600 Punkte – damit konnten sie sich am Ende als bestes „Karo-As“-Tandem mit 11966 Punkten für den 74. Platz noch einen Geldpreis in Höhe von 100 Euro sichern. Geldpreise waren bis zum 120. Platz zu gewinnen. Rosmaiti/Schierholz hatten – nicht zuletzt durch einen unglücklich verlorenen Grand – mit 11445 Punkten auf Rang 125 die Preisränge um knappe 50 Punkte verfehlt. Nur 9408 Punkte war die Ausbeute für Kottner/Dankenbring, die damit auf dem 260. Platz landeten, gefolgt von Wendenburg/Naujoks mit 9247 Punkten auf Platz 267.

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Erstellt:
8. August 2019, 21:00 Uhr
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