Am 17. Januar wird die Ausstellung "Wir waren Nachbarn" eröffnet.

Am 17. Januar wird die Ausstellung "Wir waren Nachbarn" eröffnet.

04.01.2015

„Loccum und die Juden“

Ab dem 17. Januar neue Ausstellung im Religionspädagogischen Institut

Rehburg-Loccum. „Sie waren Nachbarn – geflüchtet, deportiert, ermordet“ ist der Titel der Ausstellung, die am Sonnabend, dem 17. Januar, im Religionspädagogischen Institut (RPI) Loccum eröffnet wird. In der Einladung schreiben die Organisatoren von RPI und Arbeitskreis „Stolpersteine Rehburg-Loccum“: „Mittendrin in Rehburg und Bad Rehburg haben über Jahrhunderte Juden gelebt. Bis zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Ausstellung zeigt alltägliche Episoden aus dem Leben der Juden vor der NS-Zeit. Aber auch Szenen der Unterdrückung, Verfolgung, Gewalt - und der Zivilcourage. Solche von der Angst, die diese Rehburg-Loccumer Nachbarn hatten. Und den Konsequenzen, die sie zogen.

Innerhalb des Ausstellungszeitraumes – „Sie waren Nachbarn“ ist bis zum 10. April zu sehen – werden verschiedene Angebote gemacht. Gerne bieten die Organisatoren Gruppen auch separate Führungen durch die Ausstellung an.

Interessierte können sich per Email unter der Adresse arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de oder telefonisch unter der Nummer (0 50 37) 13 89 oder (0 57 66) 81-152 anmelden. Der Eintritt in ist ebenso kostenlos wie auch die Führungen.

Eröffnet wird die Ausstellung am 17. Januar um 15 Uhr unter anderem mit dem Vortrag „Loccum und die Juden“ von Fritz Erich Anhelm, Politologe und ehemaliger Direktor der Evangelischen Akademie Loccum.

Eine Einführung geben RPI-Mitarbeiter Steffen Marklein und Mitglieder des Arbeitskreises. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 9 bis 12 Uhr. DH

Das RPI Loccum hat die Adresse Uhlhornweg 10-12, 31547 Rehburg-Loccum.

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Erstellt:
4. Januar 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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