Matthias Brosch Die Harke

Matthias Brosch Die Harke

23.12.2013 Von Matthias Brosch

Lokalsport in 2013

Von Matthias Brosch

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu – und was bleibt hängen? Den Lokalsport der Harke haben in sportlicher Hinsicht die Volleyball-Frauen des VC Nienburg geprägt. Einmal feierte das Team um Nina Keßler die Regionalliga-Meisterschaft, den Durchmarsch mit 32 Punktspielsiegen in Serie! Zwar stoppte der Lauf zur neuen Saison in der 3. Liga, aber der Neuling verkaufte sich vor allem in den Heimspielen teuer, feierte in der BBS-Halle zuletzt drei Siege am Stück. Vor allem das Publikum erwies sich als treibende Kraft – regelmäßig wenigstens 200 Zuschauer. Wann hat es diesen Zuspruch in dieser Sportart schon einmal gegeben? Das Ziel Klassenerhalt ist in der ausgeglichen Klasse zwar lange nicht erreicht, aber die Nordertörschen befinden sich auf einem guten Weg. Weiter so! Sportlich überzeugen konnten auch die Oberliga-Handballer der HSG Nienburg: Saisonübergreifend präsentierten sich Christian Koop & Co. in einer tollen Verfassung. Die Heimauftritte vor durchschnittlich 230 Fans in der Meerbachhalle sind immer wieder ein Erlebnis. Weiter so!

Emotional unschlagbar ging es im Juni aber ebenfalls auf einem Fußballplatz zu: Was beim entscheidenden Bezirksliga-Relegationsspiel zwischen dem TSV Wietzen und dem SV Scharrel abging, wird noch lange Gesprächsstoff sein. Dabei stand das Ergebnis doch eigentlich vorher fest: Ein Remis hätte beiden gereicht, um in der Bezirksliga zu bleiben beziehungsweise in diese aufzusteigen. Nicht wenige der 550 Augenzeugen, die kamen, rechneten deshalb mit einem Nichtangriffspakt. Da spielten die Gastgeber um Richard Fiterer jedoch nicht mit und setzten sich allen Absprachevermutungen zum Trotz mit 3:2 durch. Jan-Christian Dahlke, der Trainer der unterlegenen Gäste, schob seine Enttäuschung schnell zur Seite: „Es war eine unglaubliche Atmosphäre. Fangesänge, rundherum standen Menschen, man fühlte sich wie im Stadion – dieses Spiel werde ich nie vergessen.“ Mehr davon!

P.S.: Die Scharreler führen übrigens aktuell zur Winterpause ihre Kreisliga-Staffel als Tabellenführer an – ihnen wäre für 2014 der direkte Aufstieg zu wünschen.

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Erstellt:
23. Dezember 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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