Die Siegesserie der MHP Riesen Ludwigsburg um Trainer John Patrick (M) ist gerissen. Foto: Thomas Kienzle/dpa

Die Siegesserie der MHP Riesen Ludwigsburg um Trainer John Patrick (M) ist gerissen. Foto: Thomas Kienzle/dpa

Crailsheim 14.03.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

Ludwigsburger Siegesserie nach 18 Spielen gerissen

Nach beeindruckenden 18 Siegen in Folge haben die MHP Riesen Ludwigsburg in der Basketball-Bundesliga wieder eine Niederlage kassiert. Der Spitzenreiter unterlag den Hakro Merlins Crailsheim am Sonntag auswärts mit 58:68 (26:40).

„Ich glaube, Craislheim wollte es heute mehr. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gut zurückgekämpft, aber es hat leider nicht gereicht“, sagte Ludwigsburgs Lukas Herzog nach der Partie bei „Magentasport“.

Mit insgesamt 20 Erfolgen bleibt der Vizemeister dennoch an der Tabellenspitze, die Gastgeber festigten mit ihrem 17. Sieg einen Playoff-Platz. Beste Werfer waren Crailsheims Maurice Stuckey und der Ludwigsburger Jordan Hulls mit je 17 Punkten.

Die Riesen kamen zunächst gut in die Partie und entschieden das erste Viertel mit 18:14 für sich. Ab dem zweiten Abschnitt gelang den Ludwigsburgern in der Offensive nicht mehr viel, die Merlins präsentierten sich nun stärker und gingen ihrerseits mit einer deutlichen 14-Punkte-Führung in die Halbzeit. Die Mannschaft von Trainer John Patrick kämpfte sich im vierten Viertel zwar noch einmal auf sechs Punkte heran, musste sich letztlich aber verdient geschlagen geben.

Die Euroleague-Teilnehmer Alba Berlin und Bayern München bleiben mit je 18 Siegen die ersten Verfolger der Ludwigsburger. Die Münchner gewannen das Topspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg dank eines stark aufgelegten Paul Zipser mit 108:102 (46:42). Dem deutschen Nationalspieler gelang mit 28 Punkten ein neuer Karrierebestwert. Meister Alba hatte mit der BG Göttingen keine Probleme und bezwang die Niedersachsen deutlich mit 89:58 (40:30).

Auf Playoff-Kurs bleiben auch der frühere Serienmeister Brose Bamberg und die Hamburg Towers. Die Oberfranken setzten sich am Samstagabend knapp mit 86:82 bei den Telekom Baskets Bonn durch und holten sich den elften Saisonerfolg. Die Towers ließen den Syntainics MBC Weißenfels beim 105:78 keine Chance und stehen bei ebenfalls elf Siegen. Fraport Frankfurt entschied das Hessen-Derby gegen die Jobstairs Gießen 46ers mit 82:79 für sich und bleibt als Tabellenneunter mit zehn Erfolgen an Bamberg und Hamburg dran.

© dpa-infocom, dpa:210314-99-818685/3

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Erstellt:
14. März 2021, 20:14 Uhr
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