Nienburg 21.10.2017 Von Die Harke

„Lungenkrebs ist kein Todesurteil“

Krebsnachsorgeverein lädt zu Infoabend ein

Die Diagnose „Lungenkrebs“ geht oftmals mit einer Stigmatisierung einher: Schuld ist das Rauchen. Dass es auch ganz andere Ursachen gibt – und vor allen Dingen mittlerweile sehr erfolgreiche Therapiemaßnahmen – sind Teile einer Informationsveranstaltung des Krebsnachsorgevereins Nienburg. Dr. Heiko Golpon wird am Mittwoch, 25. Oktober, ab 18 Uhr im Konferenzraum des Nienburger Krankenhauses sprechen und hinterher für Gespräche zur Verfügung stehen. Eine solche Diagnose zu erhalten, stelle für alle Betroffenen einen massiven Lebenseinschnitt dar, teilt der Verein mit. „Alles Gewohnte und viele Zukunftspläne werden in Frage gestellt. Stattdessen muss man sich plötzlich mit einer lebensbedrohenden Erkrankung auseinandersetzen, die in starkem Ausmaß auch den Alltag bestimmt“, heißt es in der Ankündigung. „Doch anders als früher treffen Ärzte und Patienten heute die Entscheidung über geeignete Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam“, heißt es in einem Beitrag der Deutschen Krebsgesellschaft.

Das bestätigt Annette Schmidt, Beraterin beim Krebsnachsorgeverein: „Es hat sich vieles bei den Therapien getan. Lungenkrebs ist kein Todesurteil.“ Darüber können sich Patienten und Angehörige, aber natürlich auch alle anderen am Thema Interessierten informieren.

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Erstellt:
21. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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