Nienburg 20.06.2019 Von Die Harke

MDG-Gruppe mit Idee für Pendler

Teilnahme am Wirtschaftswettbewerb

Zwei Mädchen und drei Jungen aus der 11. Klasse des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasiums haben in diesem Jahr an einem englischsprachigen Wirtschaftswettbewerb unter der Leitung von Politiklehrer Florian Roters teilgenommen. Die Teilnehmerin Antonia Lammers berichtet: „YES!-Young Economic Summit, so heißt das Wirtschaftsprojekt, auf welches wir seit Februar hingearbeitet haben und dessen Regionalfinale im Juni in Essen stattfand. Mit unserer Lösungsidee zum Problem des Stadt-Land-Gefälles präsentierten wir uns vor den anderen Gruppen, anwesenden Wissenschaftlern sowie wichtigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Nach einem kurzen Vortrag und der Vorstellung unseres ,reinwork‘-Konzeptes (reinvented, regional und innovative work) ging es in einer spannenden Diskussionsrunde darum, die Zuhörer von unserer Idee zu überzeugen. Neben dem demografischen Wandel und der Preisdiskriminierung wurden auch Themen wie der Klimawandel, die Neuausrichtung der Mobilität und die Digitalisierung in Schule und Bildung behandelt.“

Wir wollen die in Großstädten bereits populären Spaces zu uns in ländliche Regionen holen und dabei als Vermittler zwischen Kommunen, Unternehmen und Arbeitnehmern auftreten.

Antonia Lammers, MDG-Schülerin

Die MDG-Gruppe hätte sich im Vorfeld für das Stadt-Land-Gefälle entschieden, „da wir und unsere Stadt davon unmittelbar betroffen sind. Mit dem Ziel etwas zu verändern, haben wir unser Konzept geschrieben und auch den Austausch mit der Wirtschaftsförderung in Nienburg gesucht, um Unterstützung zu erhalten.“

Zur Zielgruppe wurden Pendler, denen mit Hilfe von Co-Working-Spaces die Möglichkeit geboten werden soll, Fahrtzeiten und -kosten einzusparen und so bestenfalls mehr Zeit für Hobbies und Familie zu haben. Lammers: „So wäre gleichzeitig ein guter Dienst für die Umwelt getan. Wir wollen die in Großstädten bereits populären Spaces zu uns in ländliche Regionen holen und dabei als Vermittler zwischen Kommunen, Unternehmen und Arbeitnehmern auftreten.“

Am Ende des Regionalfinales reichte es für zwei von neun Teams für das Bundesfinale in Hamburg. Die Nienburger zählten nicht dazu.

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Erstellt:
20. Juni 2019, 15:32 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 56sec

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