MDG landet Doppelerfolg

MDG landet Doppelerfolg

Die Badminton-Talente des Marion-Dönhoff-Gymnasiums. Foto: Rux

In der Nienburger BBS-Halle fand kurz vor der Corona-Krise bereits zum zweiten Mal in Folge das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ der Wettkampfklassen II und III im Badminton statt.

Dies war für die Schüler des gastgebenden Marion-Dönhoff-Gymnasiums in jeder Hinsicht ein denkwürdiger Tag. Zum ersten Mal hatten es zwei erfolgversprechende Mannschaften des MDG zum Landesfinale geschafft, da bereits im Dezember beim Bezirksfinale in Laatzen der schwerste Gegner im Land, die Teams der KGS Hemmingen, besiegt wurden.

Zuversicht bei Lehrer und Trainerin

So war die Zuversicht bei der betreuenden Lehrkraft Elmar Rux und der Trainerin Sandra Reichstein groß, dass es dieses Mal gelingen könnte, beide Landestitel zu holen, und damit mit zwei Mannschaften zum Bundesfinale nach Berlin zu fahren.

Dementsprechend konzentriert starteten die Mixed-Teams gegen die angereisten Schulen aus der Grafschaft Bentheim, dem Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus und aus dem „alten Land“ das Athenaeum Stade, die ebenfalls mit jeweils zwei Mannschaften am Start waren. Schon nach der ersten Spielrunde zeigte sich die gute Verfassung des MDG-Teams, da im ersten Durchgang gegen das Athenaeum alle Spiele gewonnen wurden – Endstand 7:0 WK II und 7:0 WK III.

Der schwerere Gegner wartete jedoch in der zweiten Spielrunde mit dem Lise-Meitner-Gymnasium. Es gab deshalb einige spannende Spiele mit knappem Ausgang, jedoch konnten die Nienburger Mixed-Mannschaften alle Spiele zu ihren Gunsten entscheiden.

Lob an Talentsichtung des MTV Nienburg

MDG-Sportlehrer Elmar Rux lobte: „Das verdanken wir vor allem der intensiven Talentsichtung und sehr guten Nachwuchsarbeit des MTV Nienburg durch Sandra Reichstein, der es immer wieder gelingt, neue Talente an den Sport heranzuführen und ins MDG-Team zu holen sowie der SG Penningsehl/Liebenau, die mit Ida Scharsitzke und Luna Marquordt ebenfalls zwei Nachwuchstalente am MDG hat.“

Besonders für die WK III Mannschaft mit Robin Wilewald, Lars Schüler, Noah Seol, Mathis Werner, Luna Marquordt, Ida Scharsitzke, Leonie Wronna und Neele Sakowski war der Landessieg mit großer Freude verbunden, weil sie fast alle noch nicht beim Bundesfinale in Berlin dabei waren.

Für die WK II Mannschaft mit Jan Wilewald, Martin Schmidt, Kevin Graeve, Alina Jochim, Lea Dietz und Lejla Huric war der Landessieg ein Schritt auf dem Weg nach Berlin, wo gerade diese Mannschaft im vergangenen Jahr – allerdings noch in der WK III – mit dem vierten Platz ein überragendes Ergebnis auf Bundesebene erzielte. Die dritte Teilnahme in Folge war somit erfolgreich eingetütet.

Nach der Freude folgte aber die Ernüchterung: Das Frühjahrsfinale in Berlin Anfang Mai wurde wegen der Corona-Krise ersatzlos abgesagt. So bleibt die Freude über zwei großartig erspielte Landessiege und die berechtigte Hoffnung, dass und dies im nächsten Jahr vielleicht wieder gelingen kann, da alle Schüler altersbedingt noch spielberechtigt sein werden.