Sichtlich erschöpft aber stolz: Marc-Philip von der Haar, Henning von der Haar und Patrick Gieger (von links). Foto: von der Haar

Sichtlich erschöpft aber stolz: Marc-Philip von der Haar, Henning von der Haar und Patrick Gieger (von links). Foto: von der Haar

Herten 27.12.2019 Von Die Harke

MTV-Meisterschüler bestehen Prüfung

Drei Nienburger Taekwon-Doin freuen sich über erfolgreichen neuen Dan in Herten

Darauf hatten Marc von der Haar und Patrick Gieger lange hingearbeitet: Die Taekwon-Doin vom MTV Nienburg bestanden die Prüfung zum 1. Dan und erhielten in Herten den schwarzen Gürtel.

Taekwon-Do gilt als Kampfkunst, in der die Schüler einen langen Weg mit vielen Zielen und Teilzielen vor sich haben. Ein Ziel ist das Erreichen des ersten Meistergrades, das Patrick und Marc jetzt erreicht haben. Fünf Prüflinge des Verbandes IBF trafen sich im westfälischen Rahden. Unter ihnen war auch MTV-Meister Henning von der Haar, der den 3. Dan anvisierte und Marco Kirchmair und Bernd Müller (Chon-Ji Herten), die zum 2. Dan antraten. Im Vorfeld musste sich jeder Prüfling einer schriftlichen Ausarbeitung und einer theoretischen Prüfung stellen. Dann wurde das praktische Können beurteilt.

Hosin Sul von Patrick Gieger. Foto: von der Haar

Hosin Sul von Patrick Gieger. Foto: von der Haar

„Nach anfänglicher Nervosität in den Formen blühten die Teilnehmer auf“, resümierte Prüferin Petra Sennekamp. Marc und Patrick mussten aus den zur Überprüfung jeweils drei Schülertuls demonstrieren, danach folgte ihre Prüfungsform „Choong-Moo Tul“. Henning hatte mit drei Prüfungsformen (Eui-Am Tul, Choong-Jang Tul, Juche Tul) und einer Überprüfungsform der Prüfung zum 2. Dan ebenso eine absolute Mammutaufgabe vor sich. Das Prüfungsgremium, bestehend aus Walter Bock (4. Dan, Tuspo Rahden), Ralf Priwitzer (5. Dan, Hwa-Rang Dojo), Petra Sennekamp (5. Dan, Herten), Henning Schröder (6. Dan, SC Uchte) und dem IBF-Disziplinvorsitzendem Thomas Schäpers (8. Dan, Herten), forderte anschließend von jedem Prüfling je fünf Doppel-Fuß- und Doppel-Handkombinationen (Gibon-Yonsup), die zuerst genau auf Koreanisch vorgestellt und anschließend vorgeführt werden sollten.

Es folgten eine Reihe von Partnerübungen, in denen ebenso auf Genauigkeit und Technik, wie auch auf spontanes und flexibles Handeln geachtet wurde. In der Selbstverteidigung (Hosin-Sul) wurde die Abwehr gegen einen oder mehrere Gegner mit und ohne Waffen verlangt. Höhepunkt war hierbei die Befreiung aus scheinbar aussichtsloser Situation: Der Aggressor bedrohte den an eine Wand gedrückten Verteidiger mit einem Übungsmesser am Hals. Hieraus galt es, sich zu befreien. Zum Schluss wurde an Brettern oder Steinen Schläge ausgeführt (Kyek-Pa).

Die Prüfer waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden und bestätigten ein hohes Niveau: Alle Prüflinge bestanden.

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Erstellt:
27. Dezember 2019, 21:10 Uhr
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