Robin Wilewald spielte sich im Doppel bis ins Halbfinale vor. Keßler

Robin Wilewald spielte sich im Doppel bis ins Halbfinale vor. Keßler

Refrath 04.05.2019 Von Die Harke

MTV-Nachwuchs im Doppel erfolgreich

Badminton: Beim Refrath-Cup mischen die Nienburger mit – Robin Wilewald scheitert erst im Halbfinale

Mehrere Nachwuchsspieler vom MTV Nienburg waren in Refrath bei einem internationalen Nachwuchs-Turnier am Start. Mit Lars Schüler, Robin Wilewald und Leonie Wronna in der Altersklasse U13 sowie Sarah Keo Boun Khoune und Martin Schmidt in U15 hatte der Landesverband gleich fünf Talente vom MTV zu diesem hochkarätigen Turnier nominiert. Der Refrath-Cup gehört in Badminton Kreisen zu einem der hochwertigsten Turnieren auf Bundesebene, da zu diesem Event auch viele ausländische Nachwuchstalente gemeldet werden. Ein Sprung unter die ersten Acht ist daher als absolutes Top-Ergebnis einzustufen. Und dieses Kunststück gelang gleich drei MTV-Talenten.

Bei den Mädchen U13 konnte sich Leonie Wronna mit ihrer Partnerin Mara Hafner (TuS Wiebelskirchen/ Saarland) tatsächlich unter die ersten Acht spielen. Die beiden trafen dann auf die Topgesetzten aus Berlin und unterlagen in vier Sätzen. Einziger Trost: die beiden Berliner Mädchen gewannen am Ende auch das Turnier.

Bei einer glücklicheren Auslosung wäre mit Sicherheit der Sprung unter die besten Vier möglich gewesen. Dieses Kunststück brachte ein anderes Nienburger Nachwuchstalent fertig: Robin Wilewald spielte im Doppel an der Seite von Felix Schütt (Harkenbleck) ein ganz starkes Turnier und wurde dafür mit dem Einzug ins Halbfinale belohnt. Von Position fünf aus schalteten sie im Viertelfinale eine belgische Paarung aus, und auch im Halbfinale waren die beiden Niedersachsen nicht chancenlos gegen die hessische Paarung aus Unterliederbach. Aber in vier knappen Sätzen behielten die Hessen die Oberhand.

Auch Martin Schmidt spielte im Doppel der U15 ein tolles Turnier. Ohne Setzplatz startete er mit seinem Berliner Partner Arun Malhotra in die K.o.-Runde. Nach und nach konnten die beiden Jungen gesetzte Paarungen ausschalten, so unter anderem ein belgisches Doppel sowie die Nummer fünf der Setzliste. Und auch im Viertelfinale war Martin nicht chancenlos.

Nach gewonnenem zweiten Satz starteten die beiden Norddeutschen allerdings zu motiviert in den Entscheidungssatz, machten zu viele Fehler und verloren so den Spielrhythmus. Beim Seitenwechsel war der Abstand bereits so groß, dass trotz Gegenwehr nicht mehr viel zusammen lief. Somit war im Viertelfinale Endstation.

Lars Schüler und Sarah Keo Boun Khoune hatten als jahrgangsjüngere Spieler einen erwartet schweren Stand. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen musste man seine Gruppe gewinnen um überhaupt in die K.o.-Runde einziehen zu können. Und dort trafen die beiden auf hoch gesetzte Spieler, die sich am Ende auch unter die Top acht spielten.

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Erstellt:
4. Mai 2019, 09:07 Uhr
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