Madlen Bohnhorst weiß offenbar gut Bescheid über die unterschiedlichen Futtermittel. Die Rodewalderin hat sich den ersten Platz in der Gruppe der Auszubildenden geholt. backhaus

Madlen Bohnhorst weiß offenbar gut Bescheid über die unterschiedlichen Futtermittel. Die Rodewalderin hat sich den ersten Platz in der Gruppe der Auszubildenden geholt. backhaus

Nienburg 17.02.2017 Von Die Harke

Madlen Bohnhorst gewinnt

Kreisentscheid des Berufswettbewerbs der Deutschen Landjugend

Was für ein Gewusel auf dem Flur des Agrarbereichs der [DATENBANK=1231]Berufsbildenden Schulen in Nienburg[/DATENBANK]. 33 landwirtschaftliche Auszubildende und fünf Fachschüler traten beim Kreisentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend an: In unterschiedlichen Disziplinen wurde die Leistung von ehrenamtlichen Wettkampfrichtern bewertet. Die Sieger treten im März in Celle zum Gebietsentscheid an. Danach wartet der Landesentscheid, ehe im Juni in Güstrow der Bundessieger ermittelt wird. Im theoretischen Teil mussten die jungen Leute ihr Wissen in Allgemein- und Fachwissen beweisen. Knifflig wurde es bei der Bestimmung der erforderlichen Höhe eines Güllebehälters mit 20 Metern Durchmesser für neunmonatige Lagerung bei 75 Milchkühen, die jeweils 20 Kubikmeter Gülle jährlich produzieren. Die maximale Füllung sollte 95 Prozent nicht überschreiten – da rauchten die Köpfe. An einer weiteren Station mussten Futter- und Düngemittel bestimmt werden. Eine schwierige Aufgabe, wie Richter Jörg Schäfer fand: „End- und Vormastfutter auseinanderzuhalten ist selbst für einen Schweinemäster nicht so leicht – noch dazu, wenn der Lieferant zu Hause ein anderer ist.“

Technisches Verständnis war für die Auszubildenden aus Leistungsgruppe I beim Zusammenbau eines siebenpoligen Kupplungssteckers gefordert. Die Fachschüler aus Leistungsgruppe II waren derweil im Außenbereich im Test: Hier galt es, einen Schlepper mit hydraulischem Holzspalter auf Fahrbereitschaft und Sicherheit zu prüfen. Wer hier die WOLKE-Formel – (Kühl-)Wasser, Ölstand, Luftdruck, Kraftstoff, Elektrik prüfen – anzuwenden wusste, bekam bereits einige Punkte. Der vierte Teil bestand für die Teilnehmer aus einer Präsentation, in der wahlweise der eigene Betrieb oder der Ausbildungsbetrieb vorgestellt werden musste. Alternativ konnten die Referenten auch einen Vortrag über die Vor- und Nachteile des Messaging-Dienstes WhatsApp in der Ausbildung halten.

Am Ende siegte in der Leistungsgruppe I der landwirtschaftlichen Auszubildenden Madlen Bohnhorst vor Hannes Hespe und Hannes Winkelmann. Bei den Fachschülern in Leistungsgruppe II starteten die Teilnehmer in Zweierteams. Hier lagen Niklas Friedrich und Hauke Mues vor Annika Kirchhoff und Frederik Ottermann. Dritter wurde Henner Windheim, der bei nur fünf Teilnehmern allein antrat.

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Erstellt:
17. Februar 2017, 21:00 Uhr
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