Die HARKE-Redaktion wünscht einen guten Tag!

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Landkreis 14.02.2020 Von Sebastian Stüben

Märtyrertum und Fruchtbarkeit

Blumen, Pralinen, Essengehen – während für einige Paare der Valentinstag ein romantischer Festtag ist, ist er für andere ein konsumterroristischer Graus. Aber wer ist eigentlich verantwortlich für diesen rosaroten Tag der Liebenden?

Namensgeber des Tages ist ein Märtyrer, der heilige Valentinus. Beim heiligen Valentinus kann es sich nach Meinung von Experten um eine oder mehrere historische Personen dieses Namens handeln. Der Gedenktag am 14. Februar wurde von Papst Gelasius 469 für die ganze Kirche eingeführt. 1969 wurde er wieder aus dem römischen Generalkalender gestrichen.

Aber was hat jetzt ein Märtyrer mit Rosen und Marc-de-Champagne-Trüffeln zu tun? Die romantische Note des Tages entwickelte sich, als der englische Schriftsteller und Dichter Geoffrey Chaucer im 14. Jahrhundert sein Gedicht „Parlement of Foules“ („Parlament der Vögel“) über den heiligen Valentinus veröffentlichte. Es geht darin um einen Dichter, der vergeblich versucht, in alten Büchern etwas über die Liebe zu lernen.

Einige Historiker sehen eine Verbindung zu griechisch-römischen Festtagen im Februar, die der Fruchtbarkeit und Liebe gewidmet gewesen sein könnten: zum Beispiel zu den sogenannten Lupercalien, einem antiken Fruchtbarkeitsritus, der um den 13. bis 15. Februar in Rom gefeiert wurde.

Übrigens: Der 14. Februar hat sich unter der Bezeichnung V-Day auch zu einem Tag gegen Gewalt an Frauen entwickelt.

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Erstellt:
14. Februar 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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