Das Team der Theatergruppe Mainsche freut sich auf die Premiere von „Veer Handen för een Jidder“. Theatergruppe Mainsche

Das Team der Theatergruppe Mainsche freut sich auf die Premiere von „Veer Handen för een Jidder“. Theatergruppe Mainsche

Mainsche 24.01.2017 Von Die Harke, Von Sabine Lüers-Grulke

Mainscher Theatergemeinschaft spielt

„Veer Handen för een Jidder“ hat am 17. Februar öffentliche Generalprobe / Premiere am Sonntagmorgen

„Veer Handen för een Jidder“ heißt das aktuelle Stück der [DATENBANK=2215]Theatergemeinschaft Mainsche e. V.,[/DATENBANK] das am Freitag, 17. Februar, erstmals öffentlich zu sehen sein wird – bei der Generalprobe um 16 Uhr im „Gasthaus bei Gehannen“ in Pennigsehl. „Jidder“ heißt auf hochdeutsch „Euter“. In dem Stück von Helmut Schmidt, das Christoph Bredau ins Plattdeutsche übertragen hat, geht es um Marga Hinrichs. Sie hat bisher alles versucht, damit ihr 36-jähriger Sohn Focko endlich eine Frau findet, die mit dem Jungbauern zusammen den Hof führen und ihn heiraten soll. Aber vergebens. So schreibt sie an das Fernsehen.

Fockos Begeisterung hält sich in Grenzen, als plötzlich die recht durchgeknallte Moderatorin Vera Westermann und ein Kameramann der Kabel-3-Fernseh-Sendung „Vier Hände für ein Euter“ den Hof komplett durcheinander bringen.

Aus mehr als 40 Bewerber-innen muss Focko zwei aussuchen, die dann für 14 Tage auf dem landwirtschaftlichen Betrieb wohnen und auch arbeiten sollen. Marga Hinrichs glaubt fest daran, dass eine der beiden sehr unterschiedlichen jungen Frauen (Hannelore und Silvia) die Richtige für ihren Sohn ist.

Focko jedoch nimmt kaum Notiz von den beiden und ist außerdem recht genervt von der Moderatorin, die sich privat ganz anders präsentiert als im Fernsehen. Sie kann nämlich den TV-Stress nur mit Alkohol und Tabletten bewältigen. Außerdem geht auf dem Hof alles drunter und drüber. Björn, der junge Praktikant auf dem Hof, wird plötzlich oft mit Hannelore gesehen und schmiedet Pläne mit dieser.

Nach einer Woche muss Focko sich entscheiden, welche der beiden Frauen noch weitere sieben Tage bleiben darf. Beide Frauen beginnen ein intrigantes Spiel. Silvia meint es anscheinend ehrlich mit Focko und versucht, sein Interesse an ihr zu wecken. Hannelore dagegen verfolgt ganz andere Ziele.

Focko kümmert das alles recht wenig. Auch leichtbekleidete Zwischenfälle und einstudierte Gesangseinlagen der Damen bringen diese nicht an ihr Ziel. Zum Schluss ist nicht nur Mutter Marga, sondern auch die Moderatorin verzweifelt. Denn egal welche Geschütze die heiratswilligen Damen auch auffahren, Focko bleibt kalt. Der Kameramann Matthias sorgt dann am Ende für eine Überraschung.

Die weiteren Aufführungstermine sind am Sonntag, 19. Februar, um 9.30 Uhr (mit Frühstück); am Sonntag, 26. Februar, um 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen); am Sonntag, 5. März, um 9.30 Uhr (mit Frühstück); am Samstag, 11. März, um 18 Uhr (mit Buffet-Essen, ab etwa 19.30 Uhr Aufführung, anschließend Tanz). Für alle Aufführungen wird um telefonische Anmeldungen im „Gasthaus bei Gehannen“ unter der Nummer (05028) 418 gebeten. Platzvergabe nach Anruf-Reihenfolge.

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Erstellt:
24. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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