Noch befinden sich Igel im Winterschlaf, doch schon jetzt kann für die kleinen Tierchen gesorgt werden. Foto: Pixabay

Noch befinden sich Igel im Winterschlaf, doch schon jetzt kann für die kleinen Tierchen gesorgt werden. Foto: Pixabay

Nienburg 18.01.2021 Von Holger Lachnit

Mal eine Igelburg bauen

Guten Tag – eine Kolumne

Noch sind die Igel im Winterschlaf, der durchschnittlich fünf bis sechs Monate dauert. Doch der Naturschutzbund NABU appelliert bereits jetzt, den eigenen Garten igelfreundlich zu gestalten.

„Einen igelfreundlichen Garten zu schaffen, bedeutet, dafür zu sorgen, dass im Garten ausreichend Nahrung – vor allem Insekten und Schnecken – einen Lebensraum finden, etwa durch die Pflanzung heimischer Sträucher und Stauden. Zudem kann ihm eine ‚Igelburg‘ aus Holz gebaut werden, in der Jungigel das Licht der Welt erblicken und die Igel den Winter überstehen können.

Offene Fenster- und Kellerschächte und -treppen sollten ebenso wie Gullys überprüft werden, ob Igel hineinfallen können und eventuell dagegen gesichert werden. Steilwandige Teiche sollten mit Ausstiegsbrettern versehen werden, allzu dichte Zäune Aussparungen erhalten, damit Igel und andere Kleinsäuger hindurchschlüpfen können“, sagt Rüdiger Wohlers vom NABU.

Eine Igelburg ist übrigens eine kleine Behausung ohne Boden, die mit trockenem Laub gefüllt, im nächsten Winter dem Igel als Quartier dienen kann. Wichtig ist, dass das Igelhaus auf einem immer trockenen Boden steht und vor Wind und Wetter geschützt ist. Es sollte auf jeden Fall nicht vom Regen durchnässt werden.

Wer also im Corona-Lockdown eine sinnvolle Aktivität sucht, die man beispielsweise auch gemeinsam mit Kindern gestalten kann, dem sei der Bau einer solchen Igelburg ans Herz gelegt.

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Erstellt:
18. Januar 2021, 05:05 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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