Dr. Ingrid Goldhahn-Müller besuchte auch den jüngsten „Kinderbibeltag“ der Kirchengemeinde. Kirchengemeinde Steyerberg

Dr. Ingrid Goldhahn-Müller besuchte auch den jüngsten „Kinderbibeltag“ der Kirchengemeinde. Kirchengemeinde Steyerberg

Steyerberg 24.11.2016 Von Die Harke

Manchmal müssen kreative Ideen her

Superintendentin in der Kirchengemeinde Steyerberg: Kapellen-Problematik ist „ein tiefer Einschnitt“

Visitation in der evangelisch-lutherischen [DATENBANK=737]St. Katharinen-Kirchengemeinde Steyerberg[/DATENBANK]: Zu „Besuch“ waren die Superintendentin des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum, [DATENBANK=738]Dr. Ingrid Goldhahn-Müller[/DATENBANK], sowie Vertreter des Kirchenkreisvorstandes und des Kirchenamtes. Dabei ging es in erster Linie um Veränderungen seit der letzten Visitation vor sechs Jahren sowie um Zukunftsperspektiven für die Kirchengemeinde. „Wieviel Prachtvolles ist entstanden gerade im baulichen Bereich hier in Ihrer Gemeinde“

In ihrem Grußwort lobte die Superintendentin: „Wieviel Prachtvolles ist entstanden gerade im baulichen Bereich hier in Ihrer Gemeinde: das wunderbare Gemeindezentrum, das seinesgleichen sucht und jetzt sogar noch ganz und gar ansprechende Jugendräume im Dachgeschoss. Die Kirchenrenovierung, die Turmrenovierung und auch das Gemeindehaus Deblinghausen, wieder gut hergerichtet nach dem schlimmem Wasserschaden im letzten Jahr. Neue Krabbelgruppen sind dazu gekommen, das Mädelsfrühstück, neulich auch erstmals ein Frühstück für Männer. Der ‚Lebendige Adventskalender‘, eine Lesenacht, viele Konfi-Begleiter.“

Dennoch gibt es Veränderungen in der Kirchengemeinde, teilt diese mit: „So manche Gruppe wird kleiner und älter oder muss schlimmstenfalls ihre Arbeit ganz einstellen.“ In den vielen Gesprächen im Laufe der Woche mit Vertretern des öffentlichen Lebens, der Landwirtschaft und Gewerbetreibenden sowie Mitarbeitenden der Kirchengemeinde habe sie viel Vertrauen in die Arbeit der Kirchengemeinde gespürt, gab Goldhahn-Müller zu Protokoll: „Ich weiß, dass es Sorgen gibt und sehr berechtigte Fragen, ob auch künftig noch genug kirchliches Leben in den kleinen Dörfern ist.

Tiefer Einschnitt leider nötig

Dass die Kapellen nicht mehr kostenfrei zur Verfügung gestellt werden können, ist ein tiefer Einschnitt. Ich habe aber auch gehört, dass viel Gesprächsbereitschaft da ist zwischen Kommunalgemeinde und Kirchengemeinde, nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, das Beste aus einer Situation finanzieller Engpässe zu machen und durchaus auch kreative Ideen zu entwickeln, damit niemand abgehängt oder benachteiligt wird.“

Beim abschließenden Kirchenkaffee bestand noch einmal für die Gemeindeglieder die Möglichkeit zum Gespräch mit der Visitatorin. „Der Kirchenvorstand wird sich nun im Nachgang mit den Zielvereinbarungen beschäftigen und somit eine Grundlage der Gemeindearbeit für die nächsten sechs Jahre schaffen“, schließen die Verantwortlichen ihre Pressemitteilung.

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Erstellt:
24. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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