Marie Rosa Günter. Joe titze

Marie Rosa Günter. Joe titze

Bad Rehburg 18.12.2018 Von Die Harke

Marie Rosa Günter spielt Bach

Weihnachtskonzert in der Reihe „Weltklassik“

Sie gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente ihrer Generation: Pianistin Marie Rosa Günter. Mit ihrer Einspielung von Bachs Goldberg-Variationen hat sie sich schon jetzt in Fachkreisen einen Namen gemacht. Am Samstag, 22. Dezember, um 17 Uhr ist die junge Pianistin in der Reihe „Weltklassik am Klavier!“ in der Wandelhalle der Romantik Bad Rehburg, Friedrich-Stolberg-Allee 4 in Rehburg-Loccum zu hören. Dann feiert sie musikalisch den Meister des Barocks Johann Sebastian Bach – sowohl als Komponisten als auch als unerschöpfliche Inspirationsquelle für viele andere Komponisten. So umfasst Marie Rosa Günters Programm neben Werken von Bach auch Preziosen von Beethoven und Schumann. Die in Braunschweig geborene Pianistin Marie Rosa Günter konnte schon in jungen Jahren durch zahlreiche Erfolge auf sich aufmerksam machen. So gewann sie unter anderem den internationalen Steinway Wettbewerb sowie den internationalen Grotrian-Wettbewerb.

Sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde infolgedessen in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Ihre Debüt-CD mit den Goldbergvariationen von J.S. Bach, erschienen beim Label „Genuin classics“, wurde von der Presse einschlägig gelobt und mit dem „Pizzicato Supersonic Award“ ausgezeichnet. Im Moment absolviert Marie Rosa Günter ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Professor Bernd Goetzke.

„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen.“ Wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien soll Beethoven so seine hohe Bewunderung über den Barockmeister ausgedrückt haben – und er war nicht der Einzige.

Ob nun ein Zitat aus der Johannes-Passion in seiner vorletzten Sonate op. 110 erklingt oder barocke Elemente in Schumanns „verrufene Stelle“ in den Waldszenen hindurchschimmern –wer ließ sich nicht durch Bachs reiches Erbe inspirieren. Das Programm ist eine anregende Spurensuche auf dem Weg, den Bach gebahnt hat, und die auch einen der Bachschen Söhne nicht missen soll: Carl Phillip Emanuel Bach. Der hat der Nachwelt mit dem Lehrwerk „Versuch über die wahre Art das Klavier zu spielen“ nicht nur ein wertvolles pädagogisches Dokument hinterlassen, sondern auch zahlreiche Klavierwerke, die laut Beethoven „jedem wahren Künstler gewiß nicht allein zum hohen Genuss, sondern auch zum Studium dienen sollen“.

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Erstellt:
18. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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