27.01.2013

„Marklohe dank Neubau Zuzugsgemeinde“

Arbeitskreis Energie tagte in der neuen Passivhaus-Grundschule Marklohe

Marklohe (DH). Der von der Wirtschaftsförderung im Kreis geführte Arbeitskreis Energie führte sein erstes Treffen in diesem Jahr am Montag in der Grundschule Marklohe durch. Die Arbeitskreismitglieder nutzten die Chance und informierten sich bei dieser Gelegenheit ausführlich über das als Passivhaus gebaute Gebäude. Darüber wurde eine Auswertung der Aktivitäten in 2012 vorgenommen und Perspektiven für 2013 entwickelt.

Während einer Führung durch das Schulgebäude erläuterte der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Matthias Sonnwald, die Gründe für den Neubau und Projektdetails.

Besonders beeindruckte die anwesenden Arbeitskreismitglieder die Form der Beteiligung aller Interessengruppen. „Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, wurde ein Gremium geschaffen, in dem Vertreter des Lehrkörpers, der Elternschaft und der Verwaltung saßen“, erläuterte Sonnwald. „Dies führte dazu, dass selbst ursprüngliche Kritiker, die die Aufgabe von zwei Schulstandorten für negativ hielten, mit der heutigen Situation sehr zufrieden sind.“

Diese enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde in der Bauphase fortgesetzt. Ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Gewerken und die intensive Projektüberwachung durch den Architekten führten beispielsweise dazu, dass nur an wirklich notwendigen Stellen Bohrlöcher in Außenwände gesetzt und Übergänge optimal gestaltet wurden. Ein jüngst durchgeführter Blowerdoor-Test zeigte, dass das 2.400 qm große Schulgebäude nicht nur den vorgegebenen maximalen Passivhaus-Wert von 0,6 Prozent Luftaustausch/Stunde einhielt, sondern mit 0,2 Prozent Luftaustausch/Stunde deutlich unterbot.

Der Neubau hatte in Verbindung mit dem eingeführten aktuellen Lehrkonzept und –angebot sehr positive Auswirkungen, nicht nur auf die Schulstandort-Situation. „Dass wir als Wohnstandort so gefragt sind und den Status einer Zuzugsgemeinde haben, ist eine Folge dieses Projekts“, resümierte Sonnwald und erntete die Anerkennung seiner Zuhörer.

Das Thema Bildung prägte auch den weiteren Verlauf des Arbeitskreistreffens.

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Erstellt:
27. Januar 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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