Erst gerieten Loccums Keeper Kevin Seidel und Stöckses
Stürmer Sedat Baydak aneinander, dann mischten plötzlich Baydaks Kollege Faruk Kaymaz und TSV-Stürmer Oskar Oschek mit und schon war der Funken
für die schönste Rudelbildung zwischen weißen Loccumern
und grünen Stöcksern  gezündet. Schwiersch

Erst gerieten Loccums Keeper Kevin Seidel und Stöckses Stürmer Sedat Baydak aneinander, dann mischten plötzlich Baydaks Kollege Faruk Kaymaz und TSV-Stürmer Oskar Oschek mit und schon war der Funken für die schönste Rudelbildung zwischen weißen Loccumern und grünen Stöcksern gezündet. Schwiersch

Nienburg 26.03.2017 Von Die Harke

Marklohe gewinnt Verfolgerduell

Fußball-Kreisliga: Dustin Meinking erlöst Leese spät / ASC lässt Elfmeter in der Nachspielzeit ungenutzt – 1:1

Die Gewinner des 22. Spieltages der Fußball-Kreisliga heißen SC Marklohe und TuS Leese. Während die restlichen Teams aus der Spitzengruppe patzten, gewannen beide Mannschaften ihre Heimspiele.

[DATENBANK=1548]TuS Steyerberg[/DATENBANK] 1 [DATENBANK=298]SV Inter Komata[/DATENBANK] 4

Eine bittere Niederlage kassierte der TuS gegen den SV Inter Komata. Nach vielversprechendem Beginn der Steyerberger trafen die Nienburger genau in der Drangphase der Hausherren: Nawzad Safar traf mit der ersten Möglichkeit überhaupt für die Gäste, Walid Derwisch legte ein paar Zeigerumdrehungen später das 2:0 nach. Dieser Doppelschlag warf den TuS aus der Bahn; für den einzigen Aufreger in der Resthälfte sorgte Marco Brockmann, als er in Harakiri-Manier eine Großchance für Komata per Kopfball an die eigene Torlatte klärte. Auch in Hälfte zwei lief wenig zusammen: Jonas Schierholz verschoss kurz nach Wiederanpfiff einen Strafstoß. Auf der anderen Seite traf Komata aus abseitsverdächtiger Position, nachdem TuS-Keeper Daniel Müller den Ball nicht vollständig kontrollieren konnte. Spätestens mit dem Heber von Safar zum 4:0 war die Messe gelesen. Domink Rabe gelang per Freistoß noch der Ehrentreffer.

  • TuS Steyerberg: Müller – Pachonik, Seifert (54. Schaper), Brockmann, Heidt (54. Strauß), Wehrenberg, Schierholz, Müller, Kauffeld, Ellerbusch, Rabe.
  • SV Inter Komata Nienburg: R. Baydak (71. B. Avanas) – Safar, H. Bayval (78. Istrate), E. Baydak (78. E. Boran), Derwisch, Elezoski, Whajah, Metin Boran, Merdal Boran, M. Aydin, M. Akbas.
  • Torfolge: 0:1 (13.) Nawzad Safar; 0:2 (18.) Walid Derwisch; 0:3, 0:4 (56., 60.) Safar; 1:4 (88.) Dominik Rabe. Verschossener
  • Foulelfmeter: Steyerbergs Jonas Schierholz scheitert an Komatas Rifat Baydak (50.).

[DATENBANK=53]SV Sebbenhausen[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=38]TSV Eystrup[/DATENBANK] 4

Sebbenhausen fing sich sofort nach dem Anpfiff den ersten Gegentreffer: Ferat Gören vollstreckte freistehend zur frühen Gästeführung. Der Schock saß tief, doch die Platzherren versuchten ihn sofort wegzustecken. Philipp Bergmann verzog aus 14 Metern nur knapp. In der Folge entwickelte sich eine bis zum Ende ausgeglichene Partie, in der die Gäste im Abschluss einfach abgeklärter waren. Einen Freistoß von Saad Haso lenkte SVSB-Keeper Dennis Meyer über die Latte. Die beste Chance der Balger vereitelte Eystrups Keeper René Rabe gegen Carlos-Alberto Berg. Die Strafe folgte auf dem Fuße: Im Gegenzug bekam der TSV einen Freistoß zugesprochen. Marvan Houra verwandelte direkt aus halblinker Position zum Pausenstand. Hatte sich die Mannschaft von SVSB-Coach Dirk Maß in der Pause noch etwas vorgenommen, wurde sie kurz darauf jäh in die Realität zurückgeworfen. Nach einem Handspiel von Berg entschied Schiedsrichter Klaus Leseberg (SG Wendenborstel) zurecht auf Strafstoß. Saad Haso vollstreckte zur Vorentscheidung. Der Schlusspunkt war Sufjan Haso vorbehalten.

  • SV Sebbenhausen-Balge: Meyer – Juschkat, Geppert, Bergmann (63. Kurowski), Jaeschke, Eschenhorst (63. J. Berg), Peimann, C. Berg, T. Struß, Schuster, Plüschke (77. Möhlenbrok).
  • TSV Eystrup: Rabe – Prettenhofer (64. Hellmold), Dischinger, M. Houra, Gören, Güsen, Saad Haso, Sufjan Haso, Rolf, Robert Fiterer (83. Alsuleiman), Roman Fiterer (74. Kuram).
  • Torfolge: 0:1 (2.) Ferat Gören; 0:2 (33.) Marwan Houra; 0:3 (50., Foulelfmeter) Saad Haso; 0:4 (88.) Sufjan Haso.

[DATENBANK=37]ASC Nienburg[/DATENBANK] 1 [DATENBANK=543]SV Duddenhausen[/DATENBANK] 1

Der Tabellenführer startete im Vorwärtsgang und ging durch Abd Chihade in Führung. Obwohl nur der ASC spielte, gelang es nicht, den Vorsprung auszubauen. Nachdem sich Nienburgs Saef Shammari nach einer Rangelei zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, musste er den Platz verlassen (30.); Duddenhausens Verteidiger kam mit Gelb davon. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Hausherren spielbestimmend, doch die maue Chancenverwertung verhinderte den zweiten Treffer. Allerdings waren nun auch die Gäste durch Konter gefährlich, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. Mit dem Ende der regulären Spielzeit bekam Duddenhausen nach einem Foul an der Strafraumgrenze einen Elfmeter zugesprochen: Nico Kutter versenkte souverän. Nachdem die drei Minuten Nachspielzeit abgelaufen waren, erhielt auch der ASC noch einen Elfmeter, doch Henning Schlegel parierte Chihades Strafstoß.

  • ASC Nienburg: Pissor – G. Feuchte, J. Kühlcke, Yildiz, Ali Chihade, Heinrich, Derwisch (81. Dur), Albarrak, Shammari, R. Feuchte (83. Öztürk), Abd Chihade.
  • SV Duddenhausen: Schlegel – Meyer (68. Schlemermeyer), Sander (46. Alhusen, 70. Struß), S. Friebe, Burdorf, Müller, Kutter, Martens, N. Friebe, Kroschinski, Jüttner.
  • Torfolge: 1:0 (16.) Abd Chihade; 1:1 (90., Foulelfmeter) Nico Kutter. Rote Karte: Nienburgs Saef Shammari nach einer Tätlichkeit (30.).
  • Verschossener Foulelfmeter: Nienburgs Abd Chihade scheitert an Henning Schlegel (90./+4.).

[DATENBANK=542]JG Oyle[/DATENBANK] 0 [DATENBANK=297]RSV Rehburg[/DATENBANK] 4

Nach der 2:10-Klatsche aus dem Hinspiel waren die Gastgeber auf Wiedergutmachung aus. Mit der 0:4-Niederlage gelang das Vorhaben nur bedingt. Bereits nach vier Spielminuten erzielten die Gäste durch Marc Stieber den Führungstreffer. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel. Die Oyler hatten ohne ihren verletzten Kapitän Arne Boswyk allerdings alle Hände voll zu tun, weitere Gegentreffer abzuwenden. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich die Partie offener. Auch die Gastgeber erzeugten nun mehr Druck. Der Ausgleich lag in der Luft, doch durch einen Konter stellte Martin Dökel die Weichen der Rehburger auf Sieg. Man hatte dennoch nie das Gefühl, dass sich die Elf um Trainer Jörg Golembiewski aufgibt. Letztlich fehlte aber die Durchschlagskraft. Mit zum Teil starken Kombinationen erhöhten die Gäste auf 4:0.

  • JG Oyle: Lübbering – J. Ballmann, J. Boswyk, M. Ballmann, Bohnhorst (76. Scholz), Golembiewski (46. Papenhausen), Strecker, Gottselig, Piontek, Krause, Lenz (65. Holzapfel).
  • RSV Rehburg: Reimann – Grote, Schwarz, Axmann (46. Busse), Schönberg, J. Brunschön, B. Brunschön, Dökel, Wolf, Bauerschäfer, Stieber.
  • Torfolge: 0:1 (8.) Marc Stieber; 0:2 (58.) Martin Dökel; 0:3 (70.) Martin Bauerschäfer; 0:4 (80.) Stieber.

TSV Loccum 0 SV GW Stöckse 0

Die erste Halbzeit war ein Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Stöckse hatte mehr Ballbesitz, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. Der TSV musste in der ersten Halbzeit bereits zweimal auswechseln, sodass kein Spielfluss entstand. Trotz der Auswechslung von Oskar Oschek kam es noch vor der Halbzeit zu einer Großchance: Patrick Nürge vergab allerdings. Auch die zweite Halbzeit war ereignisarm. Mit dem Schlusspfiff hätte Marc Thomas allerdings für den Lucky Punch sorgen können, doch Christof Bremer im Stöckser Tor parierte den Kopfball stark.

  • TSV Loccum: Seidel – Kliver, T. Heinze (17. Breiter), Merkert, Nürge, Droste, Wesemann, Lükens, E. Heinze, Oschek (36. Korte, 79. Dökel), Thomas.
  • SV GW Stöckse: Bremer – Soliman Shahin, C. Bobek, Groß (46. C. Dauel), S. Baydak, Fiedler (30. Kuhlmann), Schierholz, P. Bobek, H. Dauel, Wagner, Kaymaz.

[DATENBANK=959]SC Marklohe[/DATENBANK] 5 [DATENBANK=67]SV Husum[/DATENBANK] 1

Der SCM spielte von Anfang an konzentriert und setzte die Husumer sofort unter Druck. Folgerichtig ging man früh mit 2:0 in Führung: Daniel Müller und Alexander Nietfeld trafen. Nachdem Marcel Wellner auf 3:0 erhöhte, verkürzte Otto Cobzas wenige Sekunden später auf der anderen Seite per Foulelfmeter. Nach der Halbzeitpause erhöhten die Gäste den Druck, konnten den Ballbesitz aber nicht in Torchancen ummünzen. Nach der Drangphase kam der SCM wieder besser ins Spiel und nutzte seine Chancen konsequent. Nach schöner Kombination mit Fabian Frohmann und Wellner erzielte erneut Müller die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Wellner mit einem direkten Freistoß zum 5:1 (87.).

  • SC Marklohe: Bielenberg – Nietfeld, Cousset (88. Pohl), Lühring, Bergmann, Meyer, Stute, D. Müller (89. Schlamann), Frohmann, N. Müller, Wellner.
  • SV Husum: Lanz – K. Feist, Zimmermann, M. Feist (78. Meinzen), Biler, Cobzas, Jezek, Vogt (59. Wegener), Passiel, Tahpanya, Borcherding (78. Busche).
  • Torfolge: 1:0 (13.) Daniel Müller; 2:0 (18.) Alexander Nietfeld; 3:0 (25.) Marcel Wellner; 3:1 (26., Foulelfmeter) Otto Cobzas; 4:1 (62.) Daniel Müller; 5:1 (88.) Wellner.
  • Gelb-Rot: Husums Kim-Hendrik Feist (wiederholtes Foulspiel, 84.).

[DATENBANK=2525]SC Haßbergen[/DATENBANK] 1 [DATENBANK=480]RW Estorf-Leeseringen[/DATENBANK] 0

Vor großem Publikum begann das Spiel mit einem Schockmoment: Nach einer Verletzung von SCH-Stürmer Mike-André Ziehm wurde das Spiel nach einer Stunde fortgesetzt, da der Notarzt erst zu dem Zeitpunkt einen schmerzfreien Transport des Verletzten gewährleisten konnte. Die Szene des Spiels war der Freistoß von Michel Bultmann Anfang der zweiten Hälfte, der die Führung besorgte. Dass dieser Treffer zum Sieg reichte, lag daran, dass die Estorfer kaum zu Möglichkeiten kamen. Ramon Heidels Lupfer wurde von Christian Schwab noch bereinigt. Nachdem ein Estorfer Kopfball in der Schlussphase lediglich an den Pfosten klatschte, konnten die Hausherren den Heimsieg feiern. Ein Extralob ging an den Schiedsrichter Jan-Ole Meyer (SC Marklohe), der mit seinen Assistenten Leo Meyer (SC Marklohe) und Jegerchuin Kanjo (SCB Langendamm) eine souveräne, unaufgeregte Leistung ablieferte.

  • SC Haßbergen: R. Cordes – Schwab, M. Bultmann, B. Cordes, Bruchmann (70. Beermann), Bruns, N. Bultmann, Kastrubin (89. Klages), Mann, Lemke, Ziehm (20. J. Bchaar).
  • RW Estorf-Leeseringen: Schmülling – Houran, Grimmelmann-Heimburg, Bierhals (64. Swiatkowski), Büge, Klann, Rinne, Heidel, Draeger (85. Koch), Schüttpelz, Jamieson.
  • Tor: 1:0 (51.) Michel Bultmann.

[DATENBANK=296]TuS Leese[/DATENBANK] 2 [DATENBANK=1120]SV Aue Liebenau[/DATENBANK] 1

Von Begin an übernahmen die Platzherren das Geschehen und drängten gegen tief stehende Gäste auf den Führungstreffer. Hennes Hockemeyer scheiterte im Nachschuss nach einer Ecke aus kurzer Distanz. Doch danach gelang es den Leesern nicht mehr, weitere Chancen herauszuspielen. Gleich nach der Pause boten sich Leeses Goalgetter Dustin Meinking zwei Möglichkeiten, doch er überwand Liebenaus Keeper Dennis Meyer nicht. Mit zunehmender Dauer wurde der Gast wesentlich aktiver, so war der Ausgleich nach einer Stunde die logische Konsequenz. Als sich alle mit einem Remis abgefunden hatten, gelang Meinking noch der Siegtreffer.

  • TuS Leese: Nortmeier – Stahlhut, Harmening, H. Hockemeyer, Kelkenberg, Rathmann, Wagner, Harmsen (90. Holtrop), Hunfeld, Yavuz (69. Stelling), Meinking.
  • SV Aue Liebenau: Meyer – Schulz, Neelmeier, Wehrenberg (69. Huguenin), Buchholz, Zachlod, D. Blome, Schröder, Otto, Bleeke, Kunz (54. Wasserhess).
  • Torfolge: 1:0 (37.) Jorin Rathmann; 1:1 (59.) Thorsten Schröder; 2:1 (87.) Dustin Meinking.

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Erstellt:
26. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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