Freuten sich 2016 kurz vor der Eröffnung im Juni auf die „Straße der Lieder“ in Marklohe (von links): Initiator Heinrich Meyer, Bürgermeister Günther Ballandat sowie Günter Schwier und Wilfried Weiss vom Gemischten Chor. Archivbild: Ludwig

Freuten sich 2016 kurz vor der Eröffnung im Juni auf die „Straße der Lieder“ in Marklohe (von links): Initiator Heinrich Meyer, Bürgermeister Günther Ballandat sowie Günter Schwier und Wilfried Weiss vom Gemischten Chor. Archivbild: Ludwig

Marklohe 26.07.2021 Von Die Harke

Marklohe lockt mit „Straße der Lieder“

Zehn Stationen laden seit mittlerweile fünf Jahren zum öffentlichen Singen ein

In diesem Sommer existiert die „Straße der Lieder“ in Marklohe seit fünf Jahren: Zehn kunstvoll gefertigte Stationen mit den Texten laden ein, die schönsten deutschen Volkslieder nach und nach bei einem Rundgang zu singen – ob allein oder in der Gruppe, ist dabei egal.

Ziel des Projektes war und ist, das deutsche Volksliedgut wieder mehr in das Bewusstsein zu rücken und Menschen in Zukunft erfolgreich durch den Gesang zusammenzuführen und eine Erholung zu bieten. „Das Projekt soll damit Bindeglied zwischen den verschiedenen Generationen und Familien sein. Es soll vor allem der Jugend die Volkslieder und die Lieder der Heimat näher bringen“, sagt Heinrich Meyer als Ideengeber und Initiator. Volkslieder seien ein wertvolles Kulturgut der Geschichte.

„Gesang schafft Freude und Freunde. Singen verbindet die Menschen“, führt Heinrich Meyer weiter aus. „Wo man singt, da lasse dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“, sei zu einem geflügelten Wort geworden. Gesang sorge für Lebensfreude, die Musik verbinde und sei die einzige Weltsprache, die nicht übersetzt zu werden braucht.

Damit das Projekt verwirklicht werden konnte, mussten Sponsoren vor fünf Jahren gefunden werden. Hauptförderer war die Volksbank Aller-Weser aus Marklohe. Dazu beteiligten sich der Landschaftsverband Weser-Hunte, die Werner-Ehrich-Stiftung aus Nienburg sowie zahlreiche Betriebe und Firmen aus Marklohe und Umgebung.

Hinweisbild weist auf „Straße der Lieder“ hin

Ein Hinweis- und Informationsbild weist auf die „Straße der Lieder“ hin. Mit ihr hat laut Heinrich Meyer nicht nur die Gemeinde, sondern auch die gesamte Umgebung ein weiteres touristisches und kulturelles Aushängeschild erhalten mit Liedern wie „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Am Brunnen vor dem Tore“, Wenn alle Brünnlein fließen“, „Kein schöner Land“ sowie den zwei kirchlichen Liedern „Geh aus mein Herz und suche Freud“ und „Weißt Du wie viel Sternlein stehen“.

Die „Straße der Lieder“ zieht sich seit mittlerweile fünf Jahren durch den Orskern Marklohes. Karte: Samtgemeinde Marklohe

Die „Straße der Lieder“ zieht sich seit mittlerweile fünf Jahren durch den Orskern Marklohes. Karte: Samtgemeinde Marklohe

Der Rundweg beginnt in der Dorfmitte bei der Bushaltestelle an der Hoyaer Straße, wo auch das Hinweisschild steht, und führt von der Straße „An der Beeke“ über Bürenstraße, Schulstraße, Pfarrhof, St. Clemens-Romanus-Kirche bis zur Straße „Linnert“ und zurück zum Ausgangspunkt.

Jährlich soll im Monat Juni eine Chorveranstaltung, ein sogenanntes Freiluftsingen, mit dem Gemischten Chor Marklohe oder einer anderen Musikgruppe stattfinden. Die Veranstaltungen im vergangenen und in diesem Jahr fielen wegen der Corona-Pandemie aus.

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Erstellt:
26. Juli 2021, 18:15 Uhr
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