Die erfolgreichen „Try-Athleten“ am Beckenrand des Großenvörder Freibads. Ötting

Die erfolgreichen „Try-Athleten“ am Beckenrand des Großenvörder Freibads. Ötting

Großenvörde 25.07.2019 Von Die Harke

Martin Berg siegt beim „Try-Athlon“

Der Spaßwettbewerb der Großenvörder Sportwoche erfreut sich weiter großer Beliebtheit

Obwohl es am Sonnabend-Nachmittag rund um Großenvörde einige Gewitter gab, haben es sich 25 Einzelstarter und knapp 20 Staffeln nicht nehmen lassen, den 7. Großenvörder „Try-Athlon“ zu absolvieren. Somit lag die Teilnehmerzahl zwar mit 80 Teilnehmern leicht unter der Vorjahreszahl, was aber angesichts des Wettereinbruchs und der Ferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen durchaus als Erfolg zu werten ist. Die Strecken betragen in Großenvörde 275 Meter schwimmen, 15 Kilometer radfahren und 4 km laufen. Die „Try-Athleten“ gingen nach dem Schwimmen zunächst im Verfolgermodus auf eine weitestgehend trockene Radstrecke. Nach dem Wechsel zum Laufen, mussten dann allerdings alle Teilnehmer und Zuschauer einen Gewitterschauer erheblichen Ausmaßes verkraften, was auch bravourös gelang. So gab es einen Wettkampf zu sehen, der an der Spitze von bemerkenswerten Leistungen und im Feld von tollem Kampfgeist und Einsatz geprägt war.

In der Staffel zeigte sich schnell, dass das Team „Selbstläufer“ (Daniel Scholz, Fabian Schmalgemeier und Benedikt Linnemeier) aus Spezialisten in den Einzeldisziplinen zusammengesetzt war. So gab es im Wasser, auf dem Rad und auf der Straße drei Einzel-Topergebnisse, die in der Summe zu einer fabulösen Endzeit von 43:59 Minuten führte. Mit zehn Zeigerumdrehungen Abstand folgten dann auf Platz zwei und drei die Teams Lokomotive (Tristan Hillmann, Tim Sander und Louis Stegemeier) und die Feuerwehr Großenvörde (Nils Könemann, Stefan Franke und Jannik Windhorst).

Bei den Herren kristallisierte sich bereits beim Schwimmen eine Spitzengruppe heraus und so konnte Kay-Uwe Peters mit einer tollen Zeit von 4:22 min auf die Radstrecke gehen. Ihm im Nacken saßen dabei Vorjahressieger Marc-Andree Wehking und Oliver Batz. Mit ein wenig Abstand lauerten Björn Kleffmann und Martin Berg. Letzterer legte dann eine Radleistung auf den Asphalt, die sich gewaschen hatte und durch den anschließenden Hochtempolauf war Martin Berg der Sieg dann nicht mehr zu nehmen. Titelverteidiger Marc-Andree Wehking musste sich mit einem sehr guten Platz zwei begnügen und Oliver Batz sicherte sich Bronze.

Zu erwähnen ist in jedem Fall Lorenz Schulze-Varnholt, der jüngste in der Spitzengruppe, der auf einem hervorragenden sechsten Rang landete. Bei den Frauen war Ute Wiedemann nicht zu stoppen: Die Dauersiegerin lief bei 53:52 min ins Ziel, gefolgt von Wencke Meyer. Alle Ergebnisse online unter www.scgwg.de.

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Erstellt:
25. Juli 2019, 06:52 Uhr
Lesedauer:
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