Die Fachlehrkräfte Eva Ommen (links), Ellen Jäger und MDG-Schulleiter Lutz Kulze-Meyer mit dem Informatik-Wettbewerbs-Sieger Maximilian Martin. Foto: MDG Nienburg

Die Fachlehrkräfte Eva Ommen (links), Ellen Jäger und MDG-Schulleiter Lutz Kulze-Meyer mit dem Informatik-Wettbewerbs-Sieger Maximilian Martin. Foto: MDG Nienburg

Nienburg 03.11.2020 Von Die Harke

Maximilian Martin gewinnt Informatikwettbewerb

MDG Nienburg freut sich über große Beteiligung

Maximilian Martin hat beim Informatikwettbewerb des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasiums einen großen Erfolg verbucht. „Obwohl er einer der jüngsten Schüler in seiner Klasse und seinem Jahrgang ist, hat es der Zwölfjährige geschafft, den ersten Platz zu ergattern“, schreibt das MDG.

Maximilian Martin interessiert sich schon seit ein paar Jahren für das Thema, dazu hat er den Vorteil, dass sein Vater Softwareentwickler ist. Kein Wunder also, dass er schon in der Grundschule anfing, am Computer durch „Blöcke zusammenziehen“ Figuren auf einem Hintergrund bewegen zu lassen, heißt es in einem Bericht der Schule weiter.

„Als es dann um den Wechsel auf das Gymnasium ging, war für Maximilian die Wahl des MDG sehr einfach, weil hier die MINT-Fächer (Naturwissenschaften und Informatik) ein so hohes Ansehen genießen würden und die Schule eine moderne technische Ausstattung aufweise. Hier lernte er dann auch seine erste richtige Programmiersprache (PHP) in der 5. Klasse in der Arbeitsgemeinschaft von Informatiklehrer Andreas Finckh kennen. Dies war einer der wichtigsten Meilensteine.“

Schon seit der Grundschule muss ich manchen Lehrern bei technischen Problemen helfen ...

Maximilian Martin

So sei er vom „Blöcke zusammenziehen“ zum eigentlichen Programmieren gekommen. „Ohne Herrn Finckh hätte ich bis jetzt keinen Kontakt zum Thema Quellcode gehabt“, wird Maximilian zitiert. Aber nicht nur die Informatikkollegen hätten sein besonderes Interesse und die Begabung früh bemerkt: „Schon seit der Grundschule muss ich manchen Lehrern bei technischen Problemen helfen ...“

Aktuell programmiert Maximilian Webseiten, Erweiterungen für das Spiel „Minecraft“ und bereitet sich auf die dritte Runde des Wettbewerbs vor. „Die erste Runde war wirklich einfach, die zweite schon schwerer. Bei der dritten Runde gibt es mehr Freiheiten für die Teilnehmer, das macht es interessant, aber auch viel schwieriger!“, sagt der Zwölfjährige.

Die Informatiklehrerinnen des MDG, Ellen Jäger und Eva Ommen, freuten sich über eine große Beteiligung beim Informatikwettbewerb. Über 40 Mädchen und Jungen aus den Jahrgängen von der fünften bis zur achten Klasse wurden vom Schulleiter Lutz Kulze-Meyer kürzlich ausgezeichnet.

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Erstellt:
3. November 2020, 08:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

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