Dr. Pamela Hilgenberg (links) gab den Vorsitz des Palliativstützpunktes an Mechthild Schmithüsen ab. Palliativstützpunkt

Dr. Pamela Hilgenberg (links) gab den Vorsitz des Palliativstützpunktes an Mechthild Schmithüsen ab. Palliativstützpunkt

Nienburg 17.02.2019 Von Die Harke

Mechthild Schmithüsen ist jetzt Vorsitzende

Wechsel an der Spitze des Palliativstützpunktes Nienburg und Umgebung: Pamela Hilgenberg bleibt Vorstand erhalten

Zehn Jahre nach der Vereinsgründung hat Mechthild Schmithüsen aus Nienburg das Amt der ehrenamtlichen 1. Vereinsvorsitzenden von Dr. Pamela Hilgenberg aus Loccum übernommen. „Beide niedergelassenen Fachärztinnen für Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin haben zu der Entwicklung der Einrichtung maßgeblich und stets mit großem, ehrenamtlichem Engagement beigetragen. Schwerstkranke und sterbende Menschen zu versorgen, ihren Wunsch zu respektieren, wenn sie ihre letzte Lebensphase zu Hause in gewohnter Umgebung verbringen möchten, und dazu beitragen, dies alles zu ermöglichen – das war stets das große Anliegen beider Ärztinnen“, heißt es in einer Mitteilung des Palliativstützpunktes.

Zusammen mit vielen weiteren Akteuren hätten beide seit Mai 2007 intensiv daran gearbeitet, eine Einrichtung im Landkreis Nienburg zu entwickeln, die ein Sterben zu Hause ermöglichen solle – den Patientenwünschen entsprechend, mit der Versorgung von quälenden Symptomen, der Unterstützung der Angehörigen, dem Absehen von weiteren Krankenhauseinweisungen, in enger Zusammenarbeit mit den Hausärztinnen und Hausärzten.

Nicht immer seien die richtigen Wege einfach zu finden gewesen, immer aber seien sie mit dem festen Vertrauen beschritten worden, dass diese Arbeit aller Mühe wert sei. Und am Ende sei aus diesem persönlichen Einsatz vieler etwas entstanden, das gerade erst sein zehnjähriges Bestehen gefeiert habe: der Palliativstützpunkt Nienburg und Umgebung.

Anfangs für viele Jahre beheimatet im Nienburger Krankenhaus, sei die Einrichtung auf aktuell sieben angestellte Mitarbeiterinnen angewachsen und zog 2017 in die eigenen Büroräume, Moltkestraße 4 in Nienburg, um.

Mithilfe der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sei bisher bei über 1000 schwerstkranken Menschen im Landkreis Nienburg erreicht worden, dass sie ihre letzte Lebensphase ihrem Wunsche entsprechend in ihrer gewohnten Umgebung verbringen konnten.

Gemeinsam mit dem zehnköpfigen Vorstand habe Dr. Hilgenberg ihr großes Ziel erreicht und lege nach zehn Jahren Aufbauarbeit den Vorsitz nun in die Hände ihrer bisherigen Vertreterin Mechthild Schmithüsen. Ihr Ehrenamt habe für beide Ärztinnen stets viel Raum eingenommen, und so ganz ohne werde auch Dr. Pamela Hilgenberg nicht bleiben: Sie habe nun die Aufgabe der 2. Vorsitzenden übernommen.

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Erstellt:
17. Februar 2019, 13:00 Uhr
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