Seit dem Jahr 2012 stehen an verschiedenen Standorten des Weserradwegs automatische Radzählgeräte. Foto: Mittelweser-Touristik

Seit dem Jahr 2012 stehen an verschiedenen Standorten des Weserradwegs automatische Radzählgeräte. Foto: Mittelweser-Touristik

Landkreis 11.02.2020 Von Die Harke

Mehr Radler wählen Alternative

Auf dem Weserradweg bei Haßbergen wurden Radfahrer gezählt

Seit 2012 stehen am Weserradweg mehrere automatische Radzählgeräte. Neben Zählstellen im Weserbergland wird auch ein Gerät im Landkreis Nienburg eingesetzt.

„Die Radzählgeräte können zwischen Pkws und Fahrrad unterscheiden, sodass nur die Radler erfasst werden. Sie sind fest installiert und liefern permanent Daten. Strom liefert ein Solarpanel“, teilt die Mittelweser-Touristik mit.

Das Nienburger Radzählgerät wurde zunächst südlich von Stolzenau und in Nienburg aufgebaut. Die vergangenen drei Jahre stand sie im Bereich Haßbergen.

Dort, wo es eine Hauptroute des Weser-Radweges und auf der gegenüberliegenden Seite eine Alternativroute gibt, wird auch auf beiden Seiten gezählt.

Auf der Alternativroute steht dann mehrmals im Jahr über einen längeren Zeitraum eine mobile Zählstelle. Aus den ermittelten Daten können Jahreswerte errechnet werden. Die Radzählung erfolgt mittels moderner Radartechnologie und wird online erfasst.

In den vergangenen drei Jahren hat die Radzählstelle auf der Hauptroute des Weser-Radweges im Bereich der Fischteiche in Haßbergen (rechte Weserseite) und die mobile Zählstelle auf der Alternativroute im Bereich des Schleusenkanals in Balge (linke Weserseite) folgendes Radaufkommen ermittelt: 2017 gab es 6400 Radler auf der Hauptroute und 25500 auf der Alternativroute.

2018 waren es 15600 Radfahrer auf der Hauptstrecke und 25800 auf der Alternative, und im Jahr 2019 waren 21599 Radfahrer auf der Hauptroute unterwegs und 29055 auf der Alternativroute.

„Die Zählstellen sind Bestandteil der Qualitätsoffensive für den Weser-Radweg. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Radler auf Haupt- und Alternativroute deutlich gestiegen,“ freut sich Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik. In diesem Jahr „wandert“ die Zählstelle weiter in die Grafschaft Hoya.

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Erstellt:
11. Februar 2020, 21:43 Uhr
Lesedauer:
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