Folgende Schilder werden hoch gehalten: Nina-Jacklyn Guth: „Wir sind da, wenn kein anderer da ist“, Wolfgang Verbarg. „Ohne uns fährt nichts“, Daniel Staffhorst: „ Wir schauen nach dem Rechten“, Kerstin Schöpke: „Auf uns kann man bauen“, Martin Rose „Wir helfen in Notlagen“, Volker Selent: „Relevant für gute Strukturen“, Ralf Mödeker: „Ohne uns ist Chaos“. Foto: verdi Nienburg

Folgende Schilder werden hoch gehalten: Nina-Jacklyn Guth: „Wir sind da, wenn kein anderer da ist“, Wolfgang Verbarg. „Ohne uns fährt nichts“, Daniel Staffhorst: „ Wir schauen nach dem Rechten“, Kerstin Schöpke: „Auf uns kann man bauen“, Martin Rose „Wir helfen in Notlagen“, Volker Selent: „Relevant für gute Strukturen“, Ralf Mödeker: „Ohne uns ist Chaos“. Foto: verdi Nienburg

Nienburg 28.06.2020 Von Die Harke

Mehr Respekt und Anerkennung gefordert

„Tag des öffentlichen Dienstes“: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt- und Kreisverwaltung formulierten Wünsche

Zum „Tag des öffentlichen Dienstes“ am 23. Juni verwies die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf mehr Anerkennung und Respekt für die Beschäftigten. Vor dem Kreishaus positionierten sich Kerstin Schöpke (ver.di-Vertrauenssprecherin bei der Stadt Nienburg) und Martin Rose (in der gleichen Funktion beim Landkreis) vor dem Kreishaus.

Zu ihnen gesellten sich Daniel Staffhorst und Nina-Jacklyn Guth, Mitglieder im ver.di-Vorstand für den Bereich Gemeinden und beide Personalratsvorsitzende, flankiert von weiteren Beschäftigten.

Kerstin Schöpke betont: „Öffentliche Dienstleistungen sichern Lebensqualität und ermöglichen Chancengleichheit, Bildung, Mobilität, kulturelle und persönliche Entwicklung.“ Ihr Kollege Daniel Staffhorst vermerkt, dass gerade zu Corona-Zeit auch die kommunalen Beschäftigten zusätzlich gefordert wurden. Kurzfristig gab es Umstellungen auf Homeoffice sowie auf Schichtbetrieb sowohl in Verwaltungen als auch in den Außenstellen. Auch Nina-Jacklyn Guth hob hervor, dass die Beschäftigten alles versucht haben, dort wo möglich die Dienstleistungen aufrecht zu erhalten.

Gewerkschaftssekretär Volker Selent ergänzt, dass sich gerade in den letzten Monaten gezeigt habe, wie systemrelevant ein öffentlicher Dienst ist und dieser eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung braucht. „Der Öffentliche Dienst ist wesentlich, verlässlich und unverzichtbar“. Wolfgang Verbarg konnte von den handwerklichen Bereichen berichten: „Einige Kolleginnen und Kollegen beginnen auf dem Baubetriebshof um 4:30 Uhr, die nächsten folgen um 6 Uhr und die letzten um 7 Uhr. Auf der Kläranlage wurden zwei Teams gebildet, die sich gegenseitig nicht begegnen und somit anstecken können. Es wäre nicht auszudenken, was wäre, wenn plötzlich das ganze Team coronabedingt ausfallen würde. In den Schulen waren es die Hausmeister, die Sicherheitsmaßnahmen umsetzten.“

Der Tag des Öffentlichen Dienstes wurde im Jahre 2003 von den Vereinten Nationen (UN) eingeführt, um die Arbeit und das Engagement der Beschäftigten im öffentlichen Dienst anzuerkennen und zu würdigen.

Zum Artikel

Erstellt:
28. Juni 2020, 08:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 54sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.