Messestand der „Freien Hebammen“ (von links): Katja Mackeben, Sabine Harms und Jessica Baron. Landkreis Nienburg

Messestand der „Freien Hebammen“ (von links): Katja Mackeben, Sabine Harms und Jessica Baron. Landkreis Nienburg

Nienburg 23.02.2019 Von Die Harke

Mehr als 25 Aussteller, dazu Vorträge

Auch die zweite Schwangerschaftsmesse war nach Angaben der Veranstalter ein Erfolg

Als erneut erfolgreich bezeichnen die Veranstalter die Schwangerschaftsmesse im Nienburger Kreishaus, veranstaltet vom Familienservicebüro (FSB) und dem Fachdienst Frühkindliche Bildung („Frühe Hilfen“) des Landkreises Nienburg. Die Debütveranstaltung im vergangenen Jahr sei sehr erfolgreich gewesen, so dass bei der diesjährigen zweiten Auflage mehr Aussteller ihr Produkte und Dienstleistungen präsentierten, teilen die Organisatoren mit. An über 25 Messeständen auf drei Etagen konnten sich (werdende) Eltern, Fachkräfte und Interessierte informieren.

Beratungsstellen, Hebammen, Apotheken und Krankenkassen sowie die entsprechenden Fachdienste des Landkreises Nienburg waren vertreten. Seitens der Kreisverwaltung wurde der Schwerpunkt auf das Thema Kindertagespflege gelegt.

Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Gespräche zu führen und Infomaterial mitzunehmen. Im Kreistagssaal wurden vier Fachvorträge zu den unterschiedlichsten Themen rund um Schwangerschaft und Geburt angeboten. Zudem stellten sich in diesem Jahr auch wieder die regionalen Geburtsstationen vor. Mit von der Partie waren die Helios Kliniken Nienburg, das Heidekreis Klinikum Walsrode, das Klinikum Minden sowie die Weser-Aller-Klinik Verden.

Mitorganisator und Moderator Lutz Sommerfeld begrüßte die Gäste im Kreistagssaal. Er versprach unter anderem „spannende Vorträge“. Erster Kreisrat Thomas Klein eröffnete die zweite Schwangerschaftsmesse.

Anschließend startete der erste Vortrag von Dr. med. Mathias Uhlig, Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe der Helios Kliniken Mittelweser, unter der Überschrift „Das Wunder der Natur – aus Zwei mach 3“.

Es folgte der Vortrag von Ute Behrens aus Bremen. Die Hebamme und Diplom-Sozialpädagogin referierte zum Thema „Die natürliche Geburt und ihre positiven Auswirkungen auf Mutter und Kind“. Osteopath Hannes Joachim-Fischer aus Petershagen ging in seinem Vortrag auf „Osteopathische Aspekte zur Behandlung von Mutter und Kind vor und nach der Entbindung“ ein.

Janina Schünemann von der Fachberatung Kindertagespflege des Landkreises Nienburg stellte im vierten Vortrag die Kindertagespflege als eine alternative Betreuungsform für die Kleinsten vor.

Alle Vorträge dauerten rund 30 Minuten, so dass in den Pausen Zeit blieb, einzelne Stände gezielt zu besuchen. Um diese schnell zu finden, wurde den Gästen ein Standplan zur Verfügung stellt.

Neben vielen Informationen zu Beratungsangeboten des Landkreises Nienburg, zum Beispiel zu den Themen Elterngeld, Kindertagespflege oder Schwangeren-Beratung, gab es auch ganz praktische Angebote: Der Fachdienst „Vertretung Minderjähriger“ konnte während der Messe gleich drei Vaterschaftsanerkennungen notieren – und das ganz spontan und ohne Termin. Hintergrund: Bei Nichtverheirateten ist diese Vaterschaftsanerkennung obligatorisch.

Für süße und herzhaften sowie kalte und warme Getränken war ebenso gesorgt wie für eine Spielecke für Kinder.

Freuen sich über eine erfolgreiche zweite Schwangerschaftsmesse (von links): Bettina Menke-Siebels (Fachdienst Frühkindliche Bildung), Referent Dr. Mathias Uhlig (Helios Kliniken Mittelweser), Erster Kreisrat Thomas Klein, Horst Barthel (Fachbereichsleiter Jugend) und Lutz Sommerfeld (Familienservicebüro). Landkreis Nienburg

Freuen sich über eine erfolgreiche zweite Schwangerschaftsmesse (von links): Bettina Menke-Siebels (Fachdienst Frühkindliche Bildung), Referent Dr. Mathias Uhlig (Helios Kliniken Mittelweser), Erster Kreisrat Thomas Klein, Horst Barthel (Fachbereichsleiter Jugend) und Lutz Sommerfeld (Familienservicebüro). Landkreis Nienburg

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Erstellt:
23. Februar 2019, 19:52 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 14sec

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