130 Unternehmen aus dem Landkreisen Nienburg und Schaumburg haben 53,3 Millionen Euro Corona-Hilfe vom Bund bekommen. Foto: pixabay

130 Unternehmen aus dem Landkreisen Nienburg und Schaumburg haben 53,3 Millionen Euro Corona-Hilfe vom Bund bekommen. Foto: pixabay

Landkreis 13.08.2020 Von Die Harke

Mehr als 50 Millionen Euro an 130 Unternehmen gezahlt

CDU-Bundestagsabgeordneter Beermann zieht Zwischenbilanz der Coronaförderung in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg

Der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) ist erfreut über die Corona-Hilfen des Bundes für Unternehmen im Landkreis Nienburg und dem Schaumburger Land in Höhe von 53,3 Millionen Euro, mit denen die heimische Wirtschaft gestützt worden sei.

Bundesweit unterstütze die Bundesregierung aus den Mitteln des Bundeshaushalts etwa 70.000 Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 Milliarden Euro. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), welche für den Bund die Unternehmensunterstützung in Zeiten der Corona-Pandemie organisiert hat, habe zwischenzeitlich mehr als 2.000 Kreditanträge täglich positiv beschieden. Auf den Landkreis Nienburg und das Schaumburger Land, den Wahlkreis des Abgeordneten Beermann, entfallen dabei 53.320.500 Euro, welche auf etwa 130 Unternehmen aufgeteilt wurden.

„Ich freue mich sehr, dass es über die KfW gelungen ist, die ersten unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere heimischen Unternehmen mit diesen Sofortkrediten abzufedern. Anfängliche Schwierigkeiten bei den Hausbanken der Unternehmen konnten wir auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion durch eine 100-prozentige Risikoübernahme des Bundes zeitnah beheben“, resümiert der CDU-Bundestagsabgeordnete. „Ich bin heilfroh, dass sich die CDU in den vergangenen Jahren auf Bundesebene mit ihrer Politik der schwarzen Null durchsetzen konnte. Nur dank dieser umsichtigen Politik waren wir in der Lage, so schnell so umfassende Hilfen anzubieten.“

Beermann gibt aber auch zu bedenken: „Die Corona-Krise ist noch nicht überstanden. Die KfW hat dazu beigetragen, den von der Krise direkt getroffenen Unternehmen kurzfristig zu helfen, mit unserem aktuellen Konjunkturprogram geben wir den Unternehmen nun neuen Wind in die Segel. Dennoch gibt es immer noch Unternehmen, die verzögert von der Krise getroffen werden können, wie die Investitionsgüterindustrie.

Wir als CDU stehen dazu: Wir unterstützen, wo es notwendig ist, wenn es notwendig wird. Dieses Credo wird auch weiterhin fortbestehen. Klar muss aber auch sein: Geholfen wird, wo geholfen werden kann; die Pandemie darf kein Vorwand sein, um unwirtschaftliche Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit zu sanieren.“

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Erstellt:
13. August 2020, 17:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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