Ein finaler Standort für ein Endlager ist bis heute nicht gefunden. Foto: M. Schuppich - stock.adobe.com

Ein finaler Standort für ein Endlager ist bis heute nicht gefunden. Foto: M. Schuppich - stock.adobe.com

Landkreis 27.07.2021 Von Die Harke

Mehrere Bereiche im Kreis für Endlager geeignet

Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung informiert auf Einladung von Abgeordneter Völlers

Kürzlich hatte SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers Bürgerinnen und Bürger zu einer Online-Informationsveranstaltung zum Verfahren zur Endlagersuche eingeladen. Wie sie mitteilt, war auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Stefan Studt, dabei. Dazu Marja-Liisa Völlers: „Mir ist es wichtig, dazu beizutragen, dass die Bürgerinnen und Bürger über das Verfahren zur Findung eines Standorts für ein Atommüllendlager informiert werden. Ich bin froh, dass ich mit Stefan Studt einen hochrangigen sowie gut informierten Gast gewinnen konnte.“ Bis 2022 solle der Atomausstieg in Deutschland vollzogen sein. Ein finaler Standort für ein Endlager sei jedoch bis heute nicht gefunden. Seit 2017 befasse sich die BGE daher mit der Suche nach einem geeigneten Standort. Die bislang identifizierten Gebiete mit möglicherweise geeigneten Gesteinsschichten machten aktuell etwa 54 Prozent Deutschlands aus. Auch in Nienburg und Schaumburg kämen aktuell mehrere Gebiete für ein Endlager in Frage. Der Prozess befindet sich aber noch in einer frühen Phase. In einem nächsten Schritt sollten geowissenschaftliche Abwägungen vorgenommen werden, bevor es zu übertägigen- und später zu untertägigen Erkundungen komme. Die finale Standortentscheidung solls voraussichtlich 2031 fallen. Studt: „Bei diesem Prozess ist es außerordentlich wichtig, sehr früh die Öffentlichkeit zu beteiligen.“

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Erstellt:
27. Juli 2021, 10:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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