Sebastian Stüben DH

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Guten Tag 27.06.2019 Von Sebastian Stüben

Mein erster hat Serviettentechnik

Ich habe gestern meinen ersten Weserstone gefunden. Für alle (wenigen), die nicht wissen, was ein Weserstone ist: Es handelt sich dabei um einen bemalten Stein, den der Künstler oder die Künstlerin an einem öffentlich zugänglich Ort abgelegt hat, um dem Finder eine Freude zu machen – ob im Wald, am Feldrand oder auf einem Parkplatz. Ich habe meinen Stein gestern auf der Treppe zum HARKE-Hochhaus an der Nienburger Stadtgrenze gefunden. Ich weiß bislang nicht, wer den Stein dort hingelegt hat. War es ein Kollege? War es ein Kunde? Oder war es ein Passant, der einen kurzen Abstecher über den HARKE-Parkplatz genommen hat?

Vielleicht werde ich den Stein bei Facebook posten, auf der Seite Weserstones. Dort zeigen viele Finder ein Bild von sich mit dem Stein oder wenigstens von dem gefundenen Stein alleine. Oft meldet sich dann der Künstler oder die Künstlerin in den Kommentaren zu Wort.

Meinen Stein ziert ein Schmetterling – aus Serviettentechnik. Da hat der oder die Unbekannte also ein Schmetterlingsmotiv aus einer Serviette ausgeschnitten und eine ganz dünne Serviettenpapierschicht dann auf den Stein geklebt. Sieht schön aus.

Ich werde den Schmetterling nach dem Facebook-Posting an einer anderen Stelle im Landkreis wieder ablegen. So funktioniert das mit den Weserstones. Der Finder legt den Stein wieder aus, sodass er einen weiteren Finder erfreuen kann – und so weiter. Die Dokumentation per Post bei Facebook reicht den meisten Findern. Einige ganz besondere Exemplare behalten Finder sicher auch.

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Erstellt:
27. Juni 2019, 11:23 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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